Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 04.11.2017


Osttirol

Rodellicht soll Europa erobern

© Sled GmbHDie Rodelbeleuchtung „Sled“ bietet mit ihrem hellen Vorder- und Rücklicht mehr Sicherheit und mehr Spaß, sagen die Hersteller. Foto: Sled GmbH



Von Catharina Oblasser

Lienz – Vor einem Jahr starteten Tamara und Bernhard Bachmann sowie Christian Filzmaier mit dem Verkauf ihrer speziellen Rodelbeleuchtung. Mittlerweile ist das Produkt der Jungunternehmer unter dem Markennamen „Sled“ nicht nur in Österreich, sondern auch in Südtirol, Deutschland und der Schweiz vertreten.

„Wir sind selbst begeisterte Rodler“, erklärt Tamara Bachmann den Grund für die Idee zu „Sled“. „Doch bei Dunkelheit haben wir immer zu wenig gesehen. Rodeln ohne Licht ist gefährlich, es gibt viele Unfälle.“ Das „Sled“-Licht besteht aus einem Vorder- und einem Rücklicht in unterschiedlichen Lichtstärken und hat eine SOS-Blinkfunktion für Unfälle. Zwölf verschiedene Farben stehen zur Auswahl.

Ab Montag, den 6. November, probieren die Bachmanns und Filzmaier nun ein neues Geschäftsmodell zur Kapitalbeschaffung aus: Crowdfunding. Auf der weltweit abrufbaren Plattform „Kickstarter“ kann sich jeder, der Lust hat, über www.sled.co.at finanziell beteiligen. Je nach Höhe der Einlage gibt es einen „Reward“, also eine Belohnung für den Teilnehmer. „Das kann eine Ladestation mit Kabel sein, ein „Sled“-Set oder ein ganzes Rodelwochenende mit allem Drum und Dran in Osttirol“, informiert Bernhard Bachmann. Die Aktion läuft einen Monat lang. Das Ziel: 20.000 Euro zu sammeln, um „Sled“ europaweit bekannter zu machen.

„In Österreich verkauft sich unser Produkt recht gut“, so Bernhard Bachmann. „Doch wir wollen über die Region hinaus bis nach Schweden, Norwegen oder auch Russland.“ In diesem Zusammenhang werden die Jungunternehmer auch andere „Sled“-Funktionen stärker bewerben: als Licht am Kinderwagen etwa.