Letztes Update am Fr, 11.05.2018 14:21

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


April-Bilanz

Mehr Fluggäste buchten bei AUA und Lufthansa

In den ersten vier Monaten flogen bei der AUA um 10,7 Prozent mehr Passagiere. Bei der Lufthansa gab es mehr leere Plätze in den Maschinen, die Preise für die Tickets sind wieder gestiegen.

© Austrian AirlinesEine AUA-Maschine startet am Flughafen Wien-Schwechat. (Symbolbild)



Wien, Schwechat, Frankfurt – Die AUA hat im April knapp 1,2 Millionen Passagiere befördert, das waren um 5,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Da das Angebot aber stärker zulegte als die verkauften Sitzkilometer (Anzahl der Passagiere mal zurückgelegter Strecke), fiel die Auslastung um 1,7 Prozentpunkte auf 77,3 Prozent, teilte die AUA am Freitag mit. Die Anzahl der Flüge stieg um 6,7 Prozent auf 12.920.

In den ersten vier Monaten des Jahres zusammen hat die AUA damit rund 3,7 Millionen Passagiere befördert, um 10,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung stieg um 2,3 Prozentpunkte auf 74,1 Prozent, die Anzahl der Flüge um 5,4 Prozent auf 44.200. Im Mai hofft die AUA auf zusätzliche Passagiere durch die Aufnahme von Direktflügen nach Tokio.

Mehr Passagiere auch bei Lufthansa

Auch AUA-Mutter Lufthansa ist im April angesichts der früheren Osterferien mit mehr Passagieren, aber schlechter gefüllten Maschinen abgehoben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Zahl der Fluggäste bei den Konzern-Airlines wie Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines (AUA) und Eurowings im Vorjahresvergleich um gut 9 Prozent auf knapp 12,2 Millionen, teilte der DAX-Konzern am Freitag mit.

Die Ticketpreise gingen nach zwei Monaten Stagnation wieder nach oben. Die Aktien bauten ihre Kursgewinne nach der Nachricht auf 2,7 Prozent aus. Allerdings sank die Auslastung der Flieger um 1,1 Prozentpunkte auf 81,2 Prozent.

Im Gegensatz zum Vorjahr fielen die Osterferien 2018 teilweise in den März. Im Frachtgeschäft meldete der Konzern im April einen Zuwachs um 3,4 Prozent auf 929 Millionen verkaufte Tonnenkilometer. Doch auch in den Frachträumen klafften größere Lücken. Die Auslastung verschlechterte sich hier um 2,3 Prozentpunkte auf 67,2 Prozent. (APA/dpa-AFX)




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