Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 16.06.2018


Osttirol

Aus für „s’Gwandtl“ vorerst abgewendet

© OblasserLaut AMS werden bei sozialökonomischen Betrieben in Osttirol „nur“ 18 Stellen gekürzt.Foto: Oblasser



Lienz – Der sozialökonomische Betrieb „s’Gwandtl“ muss vorerst doch nicht zusperren. Wegen Kürzungen des AMS, das den Betrieb finanziert, drohte mit Jahresende das Aus. Auch „Schindel und Holz“, ebenfalls ein sozialökonomischer Betrieb, wäre massiv von den Kürzungen betroffen gewesen.

„Es wird 2019 keine Schließung dieser Betriebe in Tirol erfolgen“, erklärt AMS-Landesgeschäftsführer Anton Kern. Sehr wohl wird es aber zur Reduzierung von Arbeitsplätzen kommen, sagt Kern. „Bei den Osttiroler Betrieben fallen 18 Stellen weg.“

Beim „Gwandtl“ betrifft das laut AMS acht Jobs. „Wenn es dabei bleibt, müssen wir die Änderungsschneiderei schließen“, erklärt Geschäftsführerin Rita Feldner. Altkleidersammlung, Second-Hand-Shop und Naturladen würden bleiben, fünf Transitarbeitsplätze wären noch übrig. Bei „Schindel und Holz“, das zehn Jobs einbüßt, soll laut Geschäftsführer René Ladstätter in allen Bereichen gespart werden. 20 Transitplätze bleiben erhalten. (TT, co)




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