Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 27.06.2018


Bezirk Imst

Höhle der Löwen in Imst

© ParthJurymitglieder und Projektpartner erste Reihe fußfrei. Die Bühne gehörte zunächst den Jugendlichen, die ihre Ideen präsentierten.Foto: Parth



Innovative und nachhaltige Ideen aus der Region für die Region will der Verein IZI (Innovations- und Impulszentrum) letztlich in Unternehmensgründungen umwandeln. Vereinsobmann ist Martin Wegscheider, der zusammen mit weiteren Jurymitgliedern, bestehend aus Wirtschaftstreibenden und Sozialpartnern, sowie mit dem Regionalmanagement Imst junge Start-ups begleitet. „Es gibt viele Möglichkeiten, auch für junge Menschen, Ziele zu verwirklichen", zeigte Wegscheider zur Begrüßung auf. Nach einigen Monaten der Vorlaufzeit bzw. der Projektentwicklung präsentierten sich die drei besten Teams der „Young Innovators" im Alter von 13 bis 17 Jahren sowie die „Senior Innovators" ab 18 Jahren. Bei Letzteren gewann die Idee, LED-Beleuchtungen für den heimischen Gartenanbau durch Wasserkühlung attraktiv zu machen. „Wir essen spanische Tomaten, wobei ein Drittel auf dem Transportweg verdirbt. Um es heimischen Betrieben zu ermöglichen, ein konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt zu bringen, haben wir uns die Beleuchtung in Gewächshäusern angeschaut. Durch den Einsatz neuester LED-Technik inklusive Wasserkühlung können wir die Effizienz der Energieausbeute sowie die Lebensdauer der Beleuchtung wesentlich erhöhen", so das Team „Etagrow" mit Florian Ablinger und Stefan Hübl.

Bei den „Young Innovators" holte sich die Gruppe „Learn2gether" mit Sabrina Huber, Bianca Thaler und Helene Thurner den 1. Platz. Ihre Idee vernetzt Schüler, die Nachhilfe suchen, über modernste Technologie mit Nachhilfelehrern. „Mir persönlich gefällt die Idee sehr gut, besonders wenn man weiß, dass Nachhilfe oft sehr teuer kommen kann", lobt Juror Walter Haid von Raiffeisen. Alle Finalisten holten sich Preise und dickes Lob ab. So zum Beispiel von Co-Juror und „Hausherr" Günther Jaritz von der Firma Holz Pfeifer, welche ihre Räumlichkeiten „gerne für das Entrepreneurship" zur Verfügung stellte. Weitere Projekte sollen folgen, kündigte Obmann Wegscheider an. (top)