Letztes Update am Fr, 07.09.2018 16:52

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unternehmen

Sozialplan bei kika/Leiner: Land Niederösterreich steht bereit

Je nach Lebensalter, Dienstalter und familiärer Situation bekommen die gekündigten Mitarbeiter mehr oder weniger Geld. Der Sozialplan umfasst auch ein Extra-Budget für Mitarbeiter mit sozial besonderen Umständen sowie die Unterstützung und Organisation von eigenen Job-Coachings und Bewerbungshilfen.

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St. Pölten, Wien – Die Geschäftsführung und die Betriebsräte der Möbelketten Kika und Leiner haben sich auf einen Sozialplan für die mehr als 1.100 Mitarbeiter geeinigt, die ihre Jobs verlieren könnten. Das hat die Leiner Ges.m.b.H. am Freitag mitgeteilt.

Je nach Lebensalter, Dienstalter und familiärer Situation bekommen die gekündigten Mitarbeiter mehr oder weniger Geld. Der Sozialplan umfasst unter anderem auch ein Extra-Budget für Mitarbeiter mit sozial besonderen Umständen sowie die Unterstützung und Organisation von eigenen Job-Coachings und Bewerbungshilfen.

Die möglichen Stellenstreichungen, die Teil der Restrukturierung unter dem neuen Eigentümer – der Signa Holding von Rene Benko – sind, treffen rund ein Fünftel der österreichischen Belegschaft.

Land Niederösterreich steht „im Fall der Fälle“ bereit

Der niederösterreichische Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) hat diese Einigung auf einen Sozialplan begrüßt. Das Land Niederösterreich „steht mit Hilfe im Fall der Fälle jederzeit bereit“, wurde in einer Aussendung am Freitagnachmittag mitgeteilt.

„Die positiven Verhandlungen zeigen, dass es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Zusammenarbeit geben kann. Die gute Gesprächsbasis auf allen Ebenen und die gute Konjunktur stimmen uns zuversichtlich, dass die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rasch wieder einen Job bekommen“, sagte der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat. Das AMS Niederösterreich sei darauf vorbereitet. „Sollte es trotz aller Bemühungen Betroffene geben, die keinen Job finden, stehen wir seitens des Landes Niederösterreich mit unserem Verein Jugend und Arbeit jederzeit bereit“, so Eichtinger. (APA)