Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 16.01.2019


Tirol

Tiroler “Krypto-Star“: „Lügen, Spekulationen und Gerüchte“

Nachdem der Tiroler „Krypto-Guru“ Julian Hosp am 8. Jänner sein Ausscheiden aus dem von ihm mitgegründeten Start-up TenX verkündet hatte, tauchten sehr schnell Anschuldigungen gegen den jungen Tiroler auf. Er dementiert.

Julian Hosp wehrt sich gegen die vielen Anschuldigungen.

© Jan HafnerJulian Hosp wehrt sich gegen die vielen Anschuldigungen.



Singapur – Nachdem der Tiroler „Krypto-Guru“ Julian Hosp am 8. Jänner sein Ausscheiden aus dem von ihm mitgegründeten Start-up TenX verkündet hatte (die TT berichtete), tauchten sehr schnell Anschuldigungen auf, er hätte durch einen Verkauf der zu TenX gehörenden PAY-Token noch vor der Bekanntgabe seines Rücktritts rechtzeitig Kasse gemacht. Anschuldigungen, denen Hosp nun in einem Statement vehement entgegentritt. Die letzten paar Tage seien wahrscheinlich die härtesten in seinem Leben gewesen, so Hosp. Er sei von vielen Lügen, Spekulationen und Gerüchten getroffen worden. „Weiters habe ich die Geschichten über mich gelesen, dass ich angeblich 2,2 Mio. Token als Insider verkauft habe“, so Hosp. Das sei falsch und basiere auf „inkorrekten Tatsachen“, die jemand versucht habe – ohne Substanz – irgendwie zu kreieren. Er habe Token als Teil seines Gehalts erhalten und habe, basierend auf dem Wert zum Zeitpunkt des Erhalts, Steuern darauf zahlen müssen, genau wie jeder andere Steuerzahler auch. Er hätte auf die falschen Anschuldigungen sofort reagieren wollen, aber bei all den Ausbrüchen in den Medien und der Community sei er so überwältigt gewesen, dass er erst einmal selbst durchatmen habe müssen.

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