Letztes Update am Mo, 01.04.2019 11:14

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Arbeitsmarkt

Karrierenetzwerk Xing kauft Honeypot für 22 Millionen Euro

Xing sich im Rahmen seiner Wachstumsstrategie in der zweiten Jahreshälfte umzubenennen. Der neue Name soll „New Work SE“ lauten.

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© Screenshot: www.xing.com(Symbolfoto)



Wien, Hamburg – Das deutsche Karrierenetzwerk Xing will die auf den IT-Bereich spezialisierte Jobplattform Honeypot für 22 Mio. Euro kaufen und damit ihr Produktangebot weiter ausbauen. Zudem plant Xing sich im Rahmen seiner Wachstumsstrategie in der zweiten Jahreshälfte umzubenennen. Der neue Name soll „New Work SE“ lauten.

22 Millionen Euro wurden als Basiskaufpreis für Honeypot veranschlagt. Sollten innerhalb der nächsten drei Jahre außerdem bestimmte operative Ziele erreicht werden, erhöhe sich der Kaufpreis um bis zu 35 Millionen Euro, heißt es in der Xing-Aussendung vom Montag. Das wäre die bisher größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte, so das Unternehmen. Xing wurde 2003 gegründet.

Bewerbungskonzept umgedreht

Mit dem Kauf will Xing seine internationale Präsenz außerhalb des deutschsprachigen Raums stärken und sein Produktangebot ausweiten, wird Xing-CEO Thomas Vollmoeller in der Aussendung zitiert. Honeypot ist eine auf IT-Arbeitskräfte spezialisierte innovative Jobplattform mit Sitz in Berlin und bisher vor allem im deutschsprachigen Raum (D-A-CH-Region) sowie in den Niederlanden tätig.

Das Unternehmen will seine Präsenz in der D-A-CH-Region jedoch noch weiter ausbauen und weitere internationale Märkte erschließen. Zur Unterstützung dieser Pläne werde Xing „signifikante Investitionen“ tätigen, hieß es. Honeypot dreht das klassische Bewerbungskonzept um, das heißt Unternehmen bewerben sich bei den Arbeitnehmern und nicht wie üblich umgekehrt.

Auch Xing will in Zukunft noch weiter wachsen und plant eine Umbenennung des Unternehmens, um den Weg für den internationalen Erfolg zu ebnen. „New Work SE“ soll der neue Name lauten, die Umbenennung soll im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen. (APA)