Letztes Update am Do, 11.04.2019 10:14

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unternehmen

Tchibo verkauft Gebrauchsartikel nicht mehr in Plastik eingeschweißt

Der Konzern will ab 2020 ohne Kunststoffverpackungen für seine Produkte auskommen. Die Filialen werden derzeit Schritt für Schritt auf „Industriedesign“ umgestellt.

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Wien – Der Kaffee- und Textilhändler Tchibo wird seine wöchentlich wechselnden Produkte wie Kleidungsstücke, Spielsachen und Haushaltswaren nicht mehr länger in Plastik eingeschweißt, sondern unverpackt verkaufen. Das hat Tchibo/Eduscho-Österreich-Geschäftsführer Harald Mayer angekündigt.

Tchibo/Eduscho wolle seinen Kunden Produkte zum Angreifen präsentieren, sagte Mayer in den Oberösterreichischen Nachrichten (Donnerstag). Bis 2020 wolle das Unternehmen ohne Kunststoffverpackungen auskommen.

In Österreich gibt es 135 Tchibo-Filialen. Neben Einkaufszentren ist die deutsche Handelskette (mit 1200 Beschäftigten und 325 Millionen Euro Umsatz in Österreich) in stark frequentierten Einkaufsstraßen und auf Bahnhöfen präsent. Zur Zeit werden die heimischen Filialen im Auftritt Schritt für Schritt auf „Industriedesign“ umgestellt. Den Umsatz stellen etwa zu gleichen Teilen Kaffee sowie Textilien und andere Konsumgüter. Vor Weihnachten werden in der Regel 80 Prozent mit Mode und Gebrauchsartikeln gemacht. (APA)




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