Letztes Update am Mo, 29.04.2019 09:10

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bilanz 2018

Strabag legte 2018 Gewinnsprung hin

Das Konzernergebnis stieg im vergangenen Jahr um 27 Prozent auf 353,5 Millionen Euro, Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro.

Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2019 betreffend EBIT-Marge hat der heimische Bauriese bestätigt.

© ReutersDen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2019 betreffend EBIT-Marge hat der heimische Bauriese bestätigt.



Wien – Die Strabag hat Umsatz und Gewinn 2018 kräftig gesteigert. Unter dem Strich blieb laut Eigenangaben ein Ergebnis von 353,5 Millionen Euro – um 27 Prozent mehr als 2017. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 14 Prozent auf 952,6 Millionen Euro zu. Bereinigt um den nicht-operativen Aufwertungsgewinn in Höhe von 55,31 Mio. Euro, der sich 2018 im Rahmen der Vollkonsolidierung der Konzessionsgesellschaft Pansuevia einmalig ergeben habe, war es ein Zuwachs von 8 Prozent. Die Strabag hatte den Hälfte-Anteil an der dem Unternehmen Ende September 2018 vom deutschen Hochtief-Konzern übernommen. Pansuevia betreibt den deutschen Autobahnabschnitt zwischen Ulm und Augsburg.

Vor Zinsen und Steuern schrieb die Strabag ein Ergebnis (EBIT) von 558,2 Millionen Euro – ein Zuwachs von 25 Prozent; um den Aufwertungsgewinn bereinigt waren es 502,9 Millionen Euro (plus 12 Prozent). Die bereinigte EBIT-Marge verblieb bei 3,3 Prozent, nicht bereinigt waren es 3,7 Prozent.

Volle Auftragsbücher

Die Auftragsbücher seien voll. Der Orderbestand erhöhte sich um 2 Prozent auf das bisher höchste jemals erreichte Niveau von 16,9 Milliarden Euro. Grund dafür seien „zahlreiche Aufträge in den größten Märkten des Konzerns, allen voran in Deutschland, Österreich und Polen“. „Trotz unserer vollen Auftragsbücher werden wir weiterhin an allen verfügbaren Schrauben der Effizienz drehen, um die Margen auf einem ansprechenden Niveau zu halten“, betonte Strabag-Chef Thomas Birtel. Die Digitalisierung sei eines der Werkzeuge dazu.

Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2019 betreffend EBIT-Marge hat der heimische Bauriese bestätigt – im operativen Geschäft werden hier 3,3 Prozent angestrebt. Bei der Bauleistung rechnet das Management heuer allerdings mit einem leichten Minus von zwei Prozent auf rund 16 Milliarden Euro. (APA)

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