Letztes Update am Di, 16.07.2019 11:38

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flugverspätungen

Flugsommer 2019: Easyjet bisher Spitzenreiter bei Verspätungen

Auch bei Annullierungen liegt die britische Fluggesellschaft in der Statistik der vergangenen 30 Tage vorn. Die deutsche Lufthansa kommt auf Platz zwei.

Easyjet-Flieger blieben am häufigsten am Boden. (Archivbild)

© Thomas Boehm / TTEasyjet-Flieger blieben am häufigsten am Boden. (Archivbild)



Wien – Für 2019 wird ein turbulenter Flugsommer prognostiziert: Die Gründe sind etwa Fluglotsenmangel, Tarifkonflikte und Kapazitätsengpässe bei höherem Flugaufkommen. Die meisten Verspätungen (23.701 Flüge) sowie Annullierungen (397) wies in den vergangenen 30 Tagen die Airline Easyjet auf, berichtete das Verbraucherschutzportal FairPlane am Dienstag in einer Aussendung.

Auf Platz zwei folgte Lufthansa mit 12.034 Verspätungen und 363 Annullierungen. Vueling und Turkish Airlines verzeichneten jeweils rund 8.000 Verspätungen in den vergangenen 30 Tagen. Darauf folgten British Airways (7126 Verspätungen), Air France (6287), Wizz Air (5303) und Austrian Airlines (4926). Bei den Annullierungen belegten die Fluglinien HOP!, Flybe, Wideroe und Austrian Airlines (210) die nächsthöheren Plätze.

Ab einer Wartezeit von mehr als zwei Stunden auf den Abflug muss die Fluglinie den Passagieren im Rahmen der „Betreuungsleistungen“ Speisen und Getränke zur Verfügung stellen (Telefonat, Fax oder E-Mail, ebenso Hotelübernachtung bei langer Verzögerung des Abflugs), betonte FairPlane. Erhält man keine Gutscheine von der Fluglinie, sollen die Belege für diese Ausgaben aufbewahrt und das Geld von der Fluglinie eingefordert werden. Bei Annullierung eines Fluges haben Passagiere Anspruch auf Ersatzbeförderung oder Rückerstattung der Ticketkosten. Werden Passagiere weniger als 14 Tage vor Reiseantritt von der Annullierung ihrer Flüge informiert, kann zusätzlich auch ein Anspruch auf Ausgleichsleistung (250 bis 600 Euro) bestehen. (APA)

Flugverspätungen und -annullierungen