Letztes Update am Fr, 09.08.2019 11:44

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kfz-Industrie

Tesla-Besitzer klagt wegen angeblich manipulierter Akkus

Der Kläger wirft Tesla vor, bei Software-Updates Reichweite älterer Fahrzeuge des Typs Model S und Model X zu verringern.

Tesla soll versucht haben mit einem  Software-Updates die Leistungsfähigkeit des Akkus beziehungsweise die Reichweite älterer Fahrzeuge des Typs Model S und Model X absichtlich zu verringern..

© ReutersTesla soll versucht haben mit einem Software-Updates die Leistungsfähigkeit des Akkus beziehungsweise die Reichweite älterer Fahrzeuge des Typs Model S und Model X absichtlich zu verringern..



San Francisco — Der Besitzer eines der Elektrofahrzeuge hat Klage gegen den US-Konzern wegen Manipulierung der Akkumulatoren bestimmter Modelle eingereicht. Der Kläger wirft Tesla vor, bei Software-Updates die Reichweite älterer Fahrzeuge des Typs Model S und Model X zu verringern.

Damit will der Konzern aus Sicht des Klägers kostspielige Rückrufe wegen defekter Akkus vermeiden. Kurz vor dem entsprechenden Update kam es angeblich zu etlichen Batteriebränden in Tesla-Autos. Der Kläger glaubt nun, dass die Akku-Manipulation mit den Bränden zusammenhängt. Demnach könnte das Unternehmen einen Fehler in den Akkus gefunden haben und versucht haben, diesen durch das angesprochen Software-Update zu beheben.

Von dem Fall sind potenziell tausende Tesla-Kfz betroffen. (APA, Reuters, TT.com)