Letztes Update am Fr, 30.08.2019 15:24

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Banken

Bank für Kärnten und Steiermark: „Klagen der Bank Austria haltlos“

Die Bank Austria ist den drei börsennotierten Regionalbanken Oberbank (Linz), Bank für Tirol und Vorarlberg (Innsbruck) und Bank für Kärnten und Steiermark (Klagenfurt) beteiligt.

Die UniCredit stellte die Zulässigkeit der wechselseitigen Kapitalerhöhungen von BTV, BKS und Oberbank in Frage.

© Bank AustriaDie UniCredit stellte die Zulässigkeit der wechselseitigen Kapitalerhöhungen von BTV, BKS und Oberbank in Frage.



Klagenfurt – Die Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) hat in ihrem heute Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht die Klagen der Bank Austria gegen einige Beschlüsse der BKS-Hauptversammlung als „haltlos“ bezeichnet und die Vorwürfe zurückgewiesen. In der letzten BKS-Hauptversammlung wurden alle von Vorstand und Aufsichtsrat vorgelegten Beschlussvorschläge einstimmig bzw. mit großer Mehrheit genehmigt, heißt es im Vorwort der Bankchefin Herta Stockbauer.

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Gegen einige Beschlüsse der Hauptversammlung haben UniCredit Bank Austria und CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Anfechtungsklage eingebracht. Darüber hinaus wurde von UniCredit Bank Austria und CABO ein gerichtlicher Antrag auf Sonderprüfung der im Jahr 2018 durchgeführten Kapitalerhöhung gestellt.

Zahlreiche Gutachten

„Ich möchte noch einmal darauf verweisen, dass alle geäußerten Vorwürfe haltlos sind. Dies wird durch zahlreiche Gutachten bestätigt. Die Vorgehensweise der beiden Aktionärinnen ist für uns ebenso unverständlich wie offenbar für die meisten von Ihnen“, so die Bankerin, die sich für den erhaltenen Zuspruch durch Briefe, E-Mails und auch durch das Abstimmungsverhalten in der Hauptversammlung bedankt. „Die Unabhängigkeit der BKS Bank war und bleibt ein Garant für unsere erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Österreich und auf unseren Kernmärkten.“

Die Bank Austria ist über ein Beteiligungsvehikel an den drei börsennotierten Regionalbanken Oberbank (Linz), Bank für Tirol und Vorarlberg (Innsbruck) und Bank für Kärnten und Steiermark (Klagenfurt) beteiligt. Auch die drei Banken selber sind untereinander verflochten. Eben diese gegenseitigen Beteiligungen sind der Bank Austria plötzlich ein Dorn im Auge. (APA)

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