Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 29.07.2017


Reutte

Weißbier-Mojito und das Rezept für klare Sprache

Die Jungunternehmer des Bezirkes trafen sich zum traditionellen Sommercocktail der „Jungen Wirtschaft“ in der Vilser Brauerei.

Mit einer nicht alltäglichen „Bier-Variation“ prosteten sich beim Empfang der „Jungen Wirtschaft“ in der Vilser Brauerei zu (v. l.): Nadja Schweiger,  Andrea Speckbacher, Anett Uphoff und die Referentin des Abends, Christine Lacher.

© NikolussiMit einer nicht alltäglichen „Bier-Variation“ prosteten sich beim Empfang der „Jungen Wirtschaft“ in der Vilser Brauerei zu (v. l.): Nadja Schweiger, Andrea Speckbacher, Anett Uphoff und die Referentin des Abends, Christine Lacher.



Vils – Mit einer außergewöhnlichen Biervariation, einem Weißbier-Mojito kreiert von Maura-Wirtin Lena Wörle, wurden die Jungunternehmerinnen und -unternehmer des Außerferns in der Brauerei Vils empfangen. Beim „Sommercocktail“ der „Jungen Wirtschaft“ genossen die Teilnehmer den exotischen Drink aus kubanischem Rum, Limettensaft, Minze, Rohrzucker und heimischem Bier. „Ich bin beeindruckt über den immer größer werdenden Zuspruch bei unserer Veranstaltung“, zeigte sich Obfrau Andrea Speckbacher erfreut. Sie sieht die „Junge Wirtschaft“ als Plattform zur Hilfestellung und als Netzwerk für erfolgreiches Arbeiten. In die gleiche Kerbe schlug auch WK-Obmann Christian Strigl, als er von einem maßgeschneiderten Angebot an Schulungen vonseiten der Kammer sprach.

Nachdem die Gäste vom Braumeister durch die Hallen geführt worden waren, lauschten sie einem Referat von Christine Lacher zum Thema „In der Sprache liegt die Kraft“. Was motiviert mehr: „Ich habe ein Attentat auf dich“ oder „Ich habe eine Bitte an dich“? Jedes Wort wirkt und schafft Wirklichkeit, meinte die Fachtrainerin für bewusste und wertschätzende Sprache. Sich mit diesem Thema zu beschäftigen, sei im Geschäftsleben und im Umgang mit Mitarbeitern ein nicht zu unterschätzender Aspekt. An Beispielen aus dem Alltag machte sie deutlich, was alles möglich sein könnte. Demotivation könnte verhindert, Engagement gefördert werden. Die Präsenz des Sprechens, die Klarheit der Botschaft und die Wertschätzung des Gegenübers seien die drei Säulen eines zu befolgenden Systems. Eine „Anregung“ sei zum Beispiel sanft, ein „Vorschlag“ hingegen wesentlich härter.

Beim gemütlichen Beisammensein mit Bauernbuffet, Bier, Livemusik und kleiner Modenschau mit Trachtenmode von „Alpenschizo“ klang der Sommercocktail schließlich aus. (hni)

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