Letztes Update am Mo, 02.09.2019 16:45

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kfz-Industrie

Frankreich und Japan planen Allianz bei Auto-Technologien

Die die Regierungen der beiden Länder hätten Gespräche vereinbart, in denen die möglichen Bereiche für Kooperationen ausgelotet werden sollen.

Das Bündnis von Nissan mit Renault ist nach dem Sturz des früheren Vorsitzenden Carlos Ghosn ins Wanken geraten.

© AFPDas Bündnis von Nissan mit Renault ist nach dem Sturz des früheren Vorsitzenden Carlos Ghosn ins Wanken geraten.



Yokohama, Boulogne-Billancourt – Japan und Frankreich wollen bei der Entwicklung künftiger Technologien für die Automobilindustrie zusammenarbeiten. Das japanische Wirtschaftsministerium erklärte am Montag, die Regierungen der beiden Länder hätten Gespräche vereinbart, in denen die möglichen Bereiche für Kooperationen ausgelotet werden sollen - wie etwa autonomes Fahren, Batterien und E-Mobilität.

Der japanische Handelsminister Hiroshige Seko und der französische Finanzminister Bruno Le Maire hätten zudem die Notwendigkeit bestätigt, die Allianz zwischen Nissan und Renault zu unterstützen.

Das Bündnis von Nissan mit Renault ist nach dem Sturz des früheren Vorsitzenden Carlos Ghosn ins Wanken geraten. Gegen Ghosn hat die Staatsanwaltschaft in Tokio vier Anklagen wegen Veruntreuung von Firmengeldern und Verstoßes gegen Veröffentlichungspflichten erhoben. Der französische Staat ist mit rund 15 Prozent an Renault beteiligt. Wegen der hohen Investitionen in die neuen Trends der Autobranche sind die Hersteller immer mehr auf Kooperationen angewiesen, um die Kosten für Neuentwicklungen zu teilen. Zudem setzt dem Industriezweig der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu. (APA, Reuters)

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