Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 08.09.2019


Exklusiv

Pensionslücke: „Viele Frauen verdrängen das Dilemma“

Es ist kein Zufall, dass das AMS Tirol derzeit in der Öffentlichkeit mit einem Frauenschwerpunkt in Sachen Arbeit und Pensionen auffällt. Man will die gute Situation am Arbeitsmarkt nützen und Frauen vor späteren Pensionslücken warnen.

2018 galt fast ein Viertel der alleinlebenden über 65-jährigen Frauen in Österreich als erheblich materiell benachteiligt – Grund dafür ist vielfach eine schlechte Pension durch fehlende Versicherungszeiten und zu wenig Gesamtverdienst im Leben.

© PantherMedia / Jozef Sedmak2018 galt fast ein Viertel der alleinlebenden über 65-jährigen Frauen in Österreich als erheblich materiell benachteiligt – Grund dafür ist vielfach eine schlechte Pension durch fehlende Versicherungszeiten und zu wenig Gesamtverdienst im Leben.



Von Liane Pircher

Innsbruck – Derzeit ist die Zeile „Karenz & Teilzeit: Auswirkungen auf die Pension“ als Inserat oft zu lesen. „Frauen verdienen im Schnitt um 40 Prozent weniger als Männer, daher bekommen sie später auch weniger Pension. Kommen dann noch Kindererziehungszeiten oder Pflegezeiten dazu, wird es noch weniger“, heißt es da seitens des AMS Tirol. „Ja, wir haben so ein bisschen ein Jahr der Frauen in der Arbeitsmarktpolitik ausgerufen“, sagt Sabine Platzer-Werlberger, stv. Landesgeschäftsführerin vom AMS Tirol.

TT-Exklusiv-Artikel

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden