Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 27.09.2019


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Nach Cook-Pleite: Tirols Hotel-Obmann will Staatshilfen für Betrieb

Wie bei Bauern nach Ernteausfällen fordert Tirols Hotel-Obmann Mario Gerber nach der Pleite von Thomas Cook auch Staatshilfen für Hoteliers.

Verunsicherte Urlauber und Hoteliers: Die Pleite des weltweit zweitgrößten Reisekonzerns Thomas Cook stürzt den Tourismus in eine Krise.

© AFPVerunsicherte Urlauber und Hoteliers: Die Pleite des weltweit zweitgrößten Reisekonzerns Thomas Cook stürzt den Tourismus in eine Krise.



Von Max Strozzi

Innsbruck – Knapp jedes dritte Hotel in Tirol dürfte einen Vertrag mit einer Gesellschaft des Pleite-Konzerns Thomas Cook haben, schätzt Tirols Hotellerie-Obmann Mario Gerber. Genaue Zahlen habe er aber auch nicht. Zum einen würde sich Thomas Cook laut Gerber auf den Datenschutz berufen und keine näheren Angaben zu den betroffenen Betrieben machen. Zum anderen würden sich auch die Hoteliers selbst davor scheuen, sich als Thomas-Cook-Partner zu outen. Doch auch der Hotellerieverband ÖHV geht von rund 30 % betroffenen Betrieben aus.

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