Letztes Update am Mi, 30.10.2019 12:22

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Steuern

Steuerquote in Österreich voriges Jahr angestiegen

Die Steuerquote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in der EU sehr unterschiedlich. Österreich liegt im EU-Vergleich auf Platz fünf.

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Wien, Brüssel – Die Steuerquote in der EU ist im Verhältnis zum BIP in der EU voriges Jahr auf 40,3 Prozent gestiegen. 2017 waren es noch 40,2 Prozent. Auch in Österreich gab es einen Anstieg - um 0,4 Prozentpunkte auf 42,8 Prozent. Das berichtete Eurostat am Mittwoch. Im Euroraum lag die Steuerquote im Verhältnis zum BIP im Jahr 2018 bei 41,7 Prozent. Das war ein Anstieg von 0,2 Prozentpunkten gegenüber 2017.

Die Steuerquote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich. Die höchsten Anteile von Steuern und Sozialbeiträgen in Prozent des BIP wurden 2018 in Frankreich (48,4 Prozent), Belgien (47,2 Prozent) und Dänemark (45,9 Prozent) verzeichnet. Dahinter folgten Schweden (44,4 Prozent), Österreich, Finnland (42,4 Prozent) und Italien (42 Prozent). Die niedrigsten Quoten wurden in Irland (23 Prozent) und Rumänien (27,1 Prozent) registriert, gefolgt von Bulgarien (29,9 Prozent), Litauen (30,5 Prozent) und Lettland (31,4 Prozent).

Im Vergleich zum Jahr 2017 ist die Steuerquote im Verhältnis zum BIP im Vorjahr in sechzehn Mitgliedstaaten gewachsen. Der größte Anstieg wurde in Luxemburg (von 39,1 auf 40,7 Prozent) registriert, gefolgt von Rumänien (von 25,8 auf 27,1 Prozent) und Polen (von 35 auf 36,1 Prozent). Rückgänge waren in sieben Mitgliedstaaten zu beobachten. Insbesondere war dies in Dänemark (von 46,8 auf 45,9 Prozent), Ungarn (von 38,4 auf 37,6 Prozent) und Finnland (von 43,1 auf 42,4 Prozent). (APA)

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