Mazedonien - Mehrere Angreifer sollen sich der Polizei gestellt haben

Skopje (APA) - Etwa 30 Angreifer einer Gruppe Bewaffneter, die sich in der nordmazedonischen Stadt Kumanovo seit den frühen Morgenstunden Kä...

Skopje (APA) - Etwa 30 Angreifer einer Gruppe Bewaffneter, die sich in der nordmazedonischen Stadt Kumanovo seit den frühen Morgenstunden Kämpfe mit den mazedonischen Sicherheitskräften geliefert hat, haben sich laut Medienberichten in Skopje der Polizei gestellt. Eine offizielle Bestätigung für übereinstimmende Medienberichte gab es zunächst allerdings nicht.

Laut dem TV-Sender N1 war die Polizei in den Samstagabendstunden weiterhin bemüht, eine Gruppe von etwa zehn Angreifern, die sich in zwei Häusern verbarrikadiert haben sollen, zu zerschlagen. Das Stadtviertel von Kumanovo, in welchem die Kämpfe geführt wurden, wurde von den Sicherheitskräften gänzlich abgeriegelt.

Zahlreiche Einwohner von Kumanovo flüchteten im Laufe des späten Nachmittages in Richtung Serbien. Derselbe Sender berichtete über eine lange Wagenkolonne und zwölf Busse am Grenzübergang unweit der südserbischen, von Albanern bewohnten Kleinstadt Presevo.

Die albanische Nationale Befreiungsarmee (Ushtria Clirimtare Kombetare, UCK) übernahm zuvor die Verantwortung für die Geschehnisse in der nordmazedonischen Stadt Kumanovo. UCK-Kämpfer hätten in den Morgenstunden mazedonische Polizeikräfte angegriffen, die seit Tagen „Terror auf die Zivilbevölkerung“ ausübten, hieß es in einer von der Zeitung „Bota Sot“ gebrachten Aussendung.

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