Uber sammelt erneut Milliarden bei Investoren

Mittlerweile hat der Fahrdienst-Vermittler Uber schneller Milliarden eingesammelt als jedes Start-up zuvor. Doch der polarisierende Fahrdienst aus San Francisco ist schon wieder auf der Suche nach einer frischen Geldspritze.

Uberfahrer sollen nun den Taxischein nachholen (Symbolfoto).
© Reuters

San Francisco – Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber holt sich laut Medienberichten nach nur wenigen Monaten wieder eine Milliarden-Finanzspritze bei Investoren. Diesmal gehe es um mindestens 1,5 Mrd. Dollar (1,34 Mrd. Euro), schrieben das Wall Street Journal und die New York Times am Wochenende.

Das gesamte Unternehmen könnte dabei mit bis zu fünfzig Mrd. Dollar bewertet werden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Nur Facebook hatte bisher in einer Finanzierungsrunde vor dem Börsengang eine solche Bewertung erzielt. Uber hatte sich erst im Februar Geld von Investoren besorgt, damals erreichte die Geldspritze laut Medienberichten 2,8 Mrd. Dollar.

Uber setzte das Geld bisher vor allem für ein schnelles internationales Wachstum ein. Wie rasch dabei Geld verbraucht wird, ist bisher nicht öffentlich geworden. Uber stößt in vielen Ländern auf massiven Widerstand von Taxi-Branche und Behörden, die dem Fahrten-Vermittler unfairen Wettbewerb vorwerfen.

Die aktuelle Runde könnte auch auf zwei Mrd. Dollar anwachsen, berichtete das „Wall Street Journal“. Zu einer Gesamtbewertung von fünfzig Milliarden bekämen die Investoren dafür entsprechend vier Prozent der Firmenanteile.

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Uber bietet aktuell laut Medienberichten bis zu 3 Mrd. Dollar für den zum Verkauf stehenden Kartendienst von Nokia. Auch von den deutschen Autobauern Audi, BMW und Mercedes-Benz wird ein Gebot erwartet. (APA/dpa)


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