Beckenbauer stellte Transferpolitik des FC Bayern infrage

Der 69-Jährige stellte auch die Taktik von Coach Pep Guardiola bei der 0:3-Niederlage im Champions-League-Hinspiel beim FC Barcelona infrage.

„Kaiser" Franz Beckenbauer.
© Reuters

Berlin – Die deutsche Fußball-Legende Franz Beckenbauer hat die Transferpolitik des FC Bayern kritisiert. „Zu den Verletzungen kommt hinzu: Man hat in der Winterpause unnötig zwei Spieler abgegeben“, sagte der Ehrenpräsident der Bayern am Sonntagabend beim Pay-TV-Sender Sky. In der Winterpause hatten Xherdan Shaqiri (Inter Mailand) und Pierre-Emile Hojbjerg (FC Augsburg) den Verein verlassen.

Der 69-Jährige stellte auch die Taktik von Coach Pep Guardiola bei der 0:3-Niederlage im Champions-League-Hinspiel beim FC Barcelona infrage: „Ich habe mich auch gewundert über die Dreierabwehrkette“, sagte Beckenbauer, „das hab ich als höchstgefährlich empfunden.“ Mit Außenverteidiger Rafinha links in einer Dreierkette sowie einem sehr linksseitig verdichteten Mittelfeld wollte Guardiola Lionel Messi stoppen. Er hatte noch in der ersten Halbzeit auf eine Viererkette umgestellt und Rafinha auf die rechte Seite geschickt.

Am Dienstagabend (20.45 Uhr) tritt der deutsche Fußball-Rekordmeister im Halbfinal-Rückspiel der Champions League zu Hause gegen Guardiolas Ex-Verein Barcelona an. (APA/dpa)

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