Kolumbianische Sicherheitskräfte töteten ELN-Führungsmitglied

Bogota (APA/AFP) - Die kolumbianischen Sicherheitskräfte haben einen Chef der Guerillagruppe Nationale Befreiungsarmee (Ejercito de Liberaci...

Bogota (APA/AFP) - Die kolumbianischen Sicherheitskräfte haben einen Chef der Guerillagruppe Nationale Befreiungsarmee (Ejercito de Liberacion Nacional/ELN) getötet. Jose Amin Hernandez alias „Marquitos“ aus der ELN-Führungsriege sei bei einem Angriff von Polizei und Streitkräften auf ein Lager in Antioquia getötet worden, teilte das Militär am Sonntag mit, ohne den Zeitpunkt genauer zu benennen.

Es handle sich um einen „harten Schlag“ gegen die nach den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia/FARC) zweitstärkste Rebellenorganisation in dem lateinamerikanischen Land.

Die kolumbianische Regierung führt seit mehr als zwei Jahren Friedensgespräche mit der FARC. Nach monatelangen Vorgesprächen erklärte sich Anfang Jänner auch die ELN zu Verhandlungen bereit, diese haben aber noch nicht formell begonnen.

Die FARC und die ELN sind die beiden letzten noch aktiven großen linksgerichteten Guerillabewegungen Kolumbiens. In dem längsten bewaffneten Konflikt Lateinamerikas wurden nach offiziellen Angaben etwa 220.000 Menschen getötet. 5,3 Millionen Menschen wurden durch die Kämpfe in die Flucht getrieben.

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