Grenzen der Banken-Region klar definiert

Landeck – Nach turbulenten Tagen in Österreichs Volksbanken-Sektor steht seit 18. März fest: Die Volksbank Landeck hat an diesem Tag in eine...

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Landeck –Nach turbulenten Tagen in Österreichs Volksbanken-Sektor steht seit 18. März fest: Die Volksbank Land­eck hat an diesem Tag in einer außerordentlichen Generalversammlung der Fusion mit den Nordtiroler Volksbanken (Innsbruck-Schwaz und Kufstein-Kitzbühel) zugestimmt – die TT berichtete.

Auch bei der Generalversammlung der Volksbank Landeck haben die Vorstände Martin Holzer und Daniel Koler kürzlich das Thema Fusion angesprochen: „Die drei Banken, die sich zu einer Volksbank Tirol zusammenschließen, sind in klar abgegrenzten Regionen tätig. Fusionsbedingt werden weder Geschäftsstellen geschlossen noch steht die Mitarbeiterzahl zur Diskussion.“

Man bekenne sich weiterhin zu Regionalität und zu Kundennähe. „Auch nach dem Zusammenschluss bleiben wir eine starke Regionalbank im Oberland, ähnlich wie die beiden anderen Volksbanken in ihren Regionen“, erklärten die Landecker Vorstände.

Die jüngste Geschäftsentwicklung der 1875 gegründeten Genossenschaftsbank stelle sich rundum positiv dar, wie Koler, Holzer und Aufsichtsratsvorsitzender Walter Gaim erläuterten. Mit einer Bilanzsumme von 990 Mio. Euro – 61 Mio. Euro mehr als im Jahr 2013 – stößt die Bank zur „Milliarden-Schallmauer“ vor. Die Kundenforderungen bzw. Ausleihungen lagen zu Jahresende 2014 bei 846 Mio. Euro, 64 Mio. Euro oder elf Prozent höher als im Vorjahr.

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Dem gegenüber stiegen die Einlagen auf 719 Mio. Euro – ein Plus von 6,8 Prozent oder 46 Mio. Euro mehr als 2013. Die Eigenmittel – der Sicherheitspolster der Bank – kletterten auf 105,9 Mio. Euro. Womit das gesetzliche Minimum um mehr als das Doppelte übertroffen wird. (hwe)


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