Putin pocht bei „Bedrohung“ auf Selbstverteidigung Russlands

Moskau (APA/AFP) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Recht seines Landes auf Selbstverteidigung im Fall einer Bedrohung bekräftigt....

Moskau (APA/AFP) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat das Recht seines Landes auf Selbstverteidigung im Fall einer Bedrohung bekräftigt. Wenn russische Gebiete bedroht würden, müsse Russland seine Truppen in die Gebiete verlegen, von denen die Gefahr ausgehe, sagte Putin am Dienstag bei einem Treffen mit seinem finnischen Kollegen Sauli Niinistö bei Moskau.

Wenn eine solche Gefahr von einem Nachbarstaat ausgehe, müsse Russland „angemessen reagieren“ und die Gefahr „neutralisieren“. Putin warf der NATO vor, sich russischen Grenzen zu nähern. Es sei nicht Russland, „das sich irgendwohin bewegt“.

Allerdings gebe es nach seiner Auffassung derzeit keinen Grund zu „größerer Sorge“. „Natürlich analysieren wir alles und verfolgen alles genau“, sagte Putin. Es handle sich überwiegend um „politische Signale gegen Russland oder seine Verbündeten“.

Putin hatte zuvor angekündigt, das Atomwaffenarsenal seines Landes ausbauen zu wollen. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kritisierte die Ankündigung und sprach von „ungerechtfertigten“ Plänen, die eine „destabilisierende und gefährliche“ Wirkung hätten.

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Die Beziehungen zwischen Russland und der NATO sind wegen der Kämpfe in der Ukraine gespannt. Der Westen wirft der Regierung in Moskau vor, die prorussischen Separatisten mit Waffen und Soldaten zu unterstützen. Russland hat dies zurückgewiesen.

~ WEB http://www.nato.int/ ~ APA640 2015-06-16/22:15


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