Kinder aus der Kriegsregion Ostukraine in Tirol zu Besuch

Im März lud Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) Kinder aus der Ostukraine ein, Österreich zu besuchen. 95 Burschen und Mädchen verbringen nun zwei Wochen Urlaub in Tirol.

LH Günther Platter und LRin Beate Palfrader erhielten vom Besuch aus der Ukraine ein Geschenk überreicht.
© Land Tirol/Rainalter

Innsbruck – Seit mehr als einem Jahr tobt in der Ostukraine ein blutiger Konflikt, der bereits Tausenden das Leben kostete. Vom Krieg ganz besonders betroffen sind Kinder. Sie werden bereits so früh mit Gewalt konfrontiert.

„Kinder haben ein Recht auf Sicherheit und unbeschwertes Aufwachsen. Leider ist das in Krisen- und Kriegsgebieten nicht möglich“, schreibt Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) in einer Aussendung. „Wenigstens für zwei Wochen sollen sie bei uns den Alltag zuhause vergessen und bei uns eine schöne Zeit erleben.“

SOS Kinderdorf International, die österreichische Botschaft in Kiew und die ukrainische Botschaft in Wien haben sich darum bemüht, eine Gruppe von Kindern zusammenzustellen, deren Familien auch in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen leben müssen, teilt das Land in einer Aussendung mit. „Die Kinder kommen aus der Ostukraine und sind direkt oder indirekt von den Kriegsereignissen in ihrer Heimat betroffen“, schreibt Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP).

Einladung auch als Zeichen an Ukraine

Im März hatte Platter die Einladung anlässlich des Besuches des ukrainischen Botschafters Olexander Scherba im Landhaus ausgesprochen. „Ich verstehe diese Einladung aber auch als ein Zeichen an die Ukraine, dass sie von uns nicht vergessen wird“, so Platter weiter.

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Die Kinder werden nicht nur in Nordtirol, sondern in der gesamten Europaregion Tirol, Südtirol und Trient unterwegs sein. Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und sein Amtskollege Ugo Rossi aus Trient unterstützen diese Aktion. Am ersten Tag ihres Tirolaufenthaltes besuchten die ukrainischen Kinder den Alpenzoo und die Stadt Innsbruck. (tt.com)

LH Günther Platter und LRin Beate Palfrader im Kreis der Kinder aus der Ostukraine.
© Land Tirol/Rainalter

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