Schweizer Banken zahlen für Beilegung des US-Steuerstreits

Bern (APA/sda) - Mehrere Schweizer Banken haben inzwischen den Steuerstreit mit den USA beigelegt - und dafür teils hohe Strafen bezahlt. Ei...

Bern (APA/sda) - Mehrere Schweizer Banken haben inzwischen den Steuerstreit mit den USA beigelegt - und dafür teils hohe Strafen bezahlt. Eine Übersicht über die bisher bekannt gewordenen Strafzahlungen:

Banken der Kategorie 2 des US-Steuerprogramms*

~ Institut Busse Datum der Bekanntgabe BSI 211 Mio. Dollar 30.03.2015 Vadian Bank 4,253 Mio. Dollar 08.05.2015 Finter Bank Zürich 5,414 Mio. Dollar 15.05.2015 Société Generale 1,363 Mio. Dollar 28.05.2015 Private Banking Lugano MediBank Zug 826‘000 Dollar 28.05.2015 LBBW (Schweiz) 34‘000 Dollar 28.05.2015 Scobag Privatbank Basel 9090 Dollar 28.05.2015 Bank Rothschild 11,51 Mio. Dollar 03.06.2015 Banca Credinvest 3 Mio. Dollar 03.06.2015 Berner Kantonalbank 4,619 Mio. Dollar 09.06.2015 Société Generale Private 17,807 Mio. Dollar 09.06.2015 Banking Bank Sparhafen AG 1,81 Mio. Dollar 17.06.2015 ~ Banken der Kategorie 1 des US-Steuerprogramms*

~ Institut Busse Datum der Bekanntgabe UBS 780 Mio. Dollar 18.02.2009 Credit Suisse 2,6 Mrd. Dollar 20.05.2014 Bank Leumi 400 Mio. Dollar 23.12.2014

Banken der Kategorie 1, die noch keine Einigung erzielten:

Julius Bär Zürcher KB (ZKB) Basler KB (BKB) Pictet HSBC Privatbank Liechtensteinische Landesbank Bank Hapoalim Bank Mizrahi Rahn & Bodmer Bank Frey Neue Zürcher Bank** ** existieren nicht mehr ~ * Zur Bereinigung des Steuerstreits mit den USA hatten sich Schweizer Banken selbst in die drei Kategorien (2, 3, 4) des entsprechenden Programms des US-Justizministeriums einteilen können. Automatisch der Kategorie 1 zugeordnet wurden jene Banken, gegen die bereits ein Strafverfahren läuft.

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Die Kategorie 2 ist für Banken mit US-Kunden, die mutmaßlich Steuerdelikte begangen haben. Kategorie 3 ist für jene Banken gedacht, die beweisen können, dass sie nicht gegen US-Gesetze verstoßen haben. Kategorie 4 schließlich ist für Banken, die lediglich regional tätig sind und keine US-Kunden haben.


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