Ein Dutzend Bieter für Volksbanken-Bausparkasse und Immo-Bank

Wien (APA) - Für die zum Verkauf stehende sogenannte start:gruppe der Volksbanken - dazu zählen die verbundeigene Bausparkasse sowie die Imm...

Wien (APA) - Für die zum Verkauf stehende sogenannte start:gruppe der Volksbanken - dazu zählen die verbundeigene Bausparkasse sowie die Immo-Bank und des Maklerunternehmen Immo-Contract - haben sich laut „Kurier“ (Donnerstagausgabe) zwölf in- und ausländische Interessenten gemeldet. Der Verkauf soll gut 150 Mio. Euro einbringen.

Der Preis liege in etwa in Höhe des Eigenkapitals des gesamten Pakets, das zum Verkauf gelangt, schreibt die Zeitung. Interesse an der start:bausparkasse soll es von der Hypo Niederösterreich sowie von heimischen Bausparkassen geben. Nicht dabei soll die Erste Group sein, zu der die s-Bausparkasse gehört. Die heimischen Bausparkassen dürften ihr Gebot zusammen mit Partnern legen, um möglichen Kartell-Vorwürfen zu entgehen.

Beim Verkauf handelt es sich um eine Maßnahme zur Kapitalstärkung des Volksbankenverbunds. Die start:gruppe gehört zu 78 Prozent den Volksbanken, 20 Prozent halten Genossenschafter und 2 Prozent die ÖVAG. Alle drei Gesellschaften, die start:bausparkasse (früher ABV) sowie die Immo-Bank und Immo-Contract, sind profitabel, der Verkauf ist keine EU-Auflage.

Die Transaktion soll noch dieses Jahr abgeschlossen werden, hieß es zuletzt aus der ÖVAG, die gerade abgewickelt wird. Ihre Aufgabe als Spitzeninstitut geht per 4. Juli an die Volksbank Wien-Baden über.

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