Gerangel um lukrative Patienten

Die Kettenbrücke in Innsbruck und das Krankenhaus in Zams wollen eine Kardiologie. Das brächte der Klinik viel Konkurrenz.

Innsbruck –Die zuletzt in die Diskussion geratene Kardiologie an der Innsbrucker Klinik könnte Konkurrenz bekommen. Geht es nach den Plänen des privaten Innsbrucker Sanatoriums Kettenbrücke, will man in spätestens einem Jahr eine eigene Kardiologie mit ambulantem und stationärem Versorgungszentrum inklusive Herzkatheter-Messplatz eröffnen und dann dort jährlich 1000 oder mehr Herz-Patienten behandeln. Fünf Millionen Euro sollen ohne öffentliche Zuschüsse investiert werden. Das kündigten gestern Kettenbrücke-Geschäftsführerin Annette Leja und der Ärztliche Direktor Michael Gabl an. Der diesbezügliche Antrag sei vor einem Jahr beim Land eingebracht worden, bis spätestens Herbst erwarte man „eine erste Entscheidung“, so Leja. Eine erste Entscheidung deshalb, weil man bei einem Njet nicht aufgeben und notfalls auch den rechtlichen Instanzenweg beschreiten würde.

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