Patria-Affäre - Anwalt: Wolf wird nicht an Slowenien ausgeliefert

Wien (APA) - Kanada wird den österreichisch-slowenisch-kanadischen Geschäftsmann Walter Wolf nicht an Slowenien ausliefern. Das teilte sein ...

Wien (APA) - Kanada wird den österreichisch-slowenisch-kanadischen Geschäftsmann Walter Wolf nicht an Slowenien ausliefern. Das teilte sein Wiener Anwalt Markus Singer der APA am Freitag in einer Aussendung mit. Wolf ist in der Patria-Schmiergeld-Affäre als mutmaßlicher Mittelsmann angeklagt.

„Für das kanadische Gericht war die Sach- und Rechtslage so klar zugunsten von Walter Wolf, dass es zu keiner weiteren Verhandlung kam“, heißt es in der kurzen Nachricht. Singer selbst war für die APA am Freitagvormittag für Nachfragen nicht zu erreichen.

Slowenien hatte seit März 2013 mit einem internationalen Haftbefehl nach Wolf gefahndet, weil er nicht zu dem Prozess in der Patria-Korruptionsaffäre rund um den Kauf von finnischen Panzern durch die slowenische Regierung erschienen war. Mit der Verweigerung der Auslieferung dürfte der heute 75-jährige ehemalige Formel-1-Rennstallbesitzer nach jetzigem Stand kein Patria-Strafverfahren in Slowenien mehr zu befürchten haben, denn im August dieses Jahres soll dieses wegen Verjährung endgültig eingestellt werden.

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