EU hat Bedenken bei Aer-Lingus-Übernahme durch IAG

Dublin/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Übernahme der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus durch die British-Airways-Mutter IAG dürfte von...

Dublin/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Übernahme der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus durch die British-Airways-Mutter IAG dürfte von den europäischen Wettbewerbshütern wohl nicht ohne Bedingungen genehmigt werden. Das sagten am Freitag zwei mit dem Vorgang vertraute Personen.

Es sei nicht sehr wahrscheinlich, dass die Übernahme ohne Einschränkungen durchgehe, sagte einer der Insider. Der zweite erklärte, IAG prüfe derzeit, ob das Unternehmen Zugeständnisse anbieten solle.

Vertreter der IAG und der EU-Kommission trafen sich am Mittwoch zu einer Besprechung über den Stand der Dinge in dem Verfahren. Solche Treffen werden meist anberaumt, wenn die EU-Kommission eine Einschränkung des Wettbewerbs erwartet.

Die Regierung in Dublin hatte zugestimmt, ihren 25-prozentigen Aer-Lingus-Anteil an IAG zu verkaufen. Allerdings ist auch die irische Billig-Fluggesellschaft Ryanair mit 30 Prozent an Aer Lingus beteiligt und hat sich noch nicht geäußert, ob sie den Anteil abgeben würde. IAG will mindestens 90 Prozent der Aer-Lingus-Aktien einsammeln und knüpft das Angebot an diese Quote.

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