UNO erklärt 19. Juni zu Tag gegen sexuelle Gewalt in Konflikten

New York (APA/AFP) - Angesichts der Gräueltaten extremistischer Gruppen in Afrika und im Nahen Osten haben die Vereinten Nationen (UNO) den ...

New York (APA/AFP) - Angesichts der Gräueltaten extremistischer Gruppen in Afrika und im Nahen Osten haben die Vereinten Nationen (UNO) den 19. Juni zum Tag gegen sexuelle Gewalt in Konflikten erklärt. „Der Vergewaltigung als Kriegswaffe muss ein Ende gesetzt werden“, sagte der Vorsitzende der UNO-Vollversammlung, Sam Kutesa, am Freitag nach der Verabschiedung einer Resolution zur Ausrufung des Tags.

Täter und Anstifter müssten zur Rechenschaft gezogen werden, Opfer müssten Gerechtigkeit erfahren. Die Vollversammlung reagierte mit der Resolution auf das Vorgehen von Extremisten wie jenen der radikalen Islamistengruppe Boko Haram in Nigeria sowie der jihadistischen Organisation „Islamischer Staat“ (IS) im Irak und in Syrien, deren Kämpfer immer wieder sexuelle Gewalt verüben. Das Datum wurde gewählt, weil am 19. Juni 2008 die Resolution 1820 des UNO-Sicherheitsrats verabschiedet worden war, in der sexuelle Gewalt erstmals als Kriegstaktik benannt wurde.

~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA022 2015-06-20/05:35

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