Ebola-Überlebende leiden an Folgekrankheiten

Freetown/Conakry/Monrovia (APA) - Mehr als 11.000 Opfer hat Ebola bisher in Sierra Leone gefordert. Doch auch viele, die die Epidemie überle...

Freetown/Conakry/Monrovia (APA) - Mehr als 11.000 Opfer hat Ebola bisher in Sierra Leone gefordert. Doch auch viele, die die Epidemie überlebt haben, leiden an Folgekrankheiten, betonte am Dienstag die Hilfsorganisation „Jugend Eine Welt“ gegenüber Kathpress. Symptome sind angeschwollene Füße, Haarausfall, Schmerzen in der Brust oder extreme Müdigkeit.

Laut dem Salesianer-Bruder Lothar Wagner, der in dem afrikanischen Land lebt, würden viele Menschen, die zunächst überlebt haben, am sogenannten „Post Ebola Syndrom“ sterben. Betroffen seien auch viele Kinder. Die medizinische Versorgung sei völlig unzureichend. Und auch die Weltgesundheitsorganisation WHO stünde dem hilflos gegenüber.

Mit Unterstützung von „Jugend Eine Welt“ haben Bruder Lothar und das Kinderschutzzentrum Don Bosco Fambul in Sierra Leone in den vergangenen Monaten Hunderten Ebola-Waisenkindern Unterkunft gegeben und sie psychologisch betreut. Für die meisten konnte mittlerweile ein guter Platz in einer Pflegefamilie oder bei Verwandten gefunden werden. 58 Kinder müssten jedoch weiterhin intensiv betreut werden.

(S E R V I C E - Spendenkonto: Raiffeisen Landesbank Tirol; IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000; BIC: RZTIAT22; Stichwort „Don Bosco Fambul“)


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