Kritik von Menschenrechtsgruppen: Argentiniens Heereschef trat zurück

Buenos Aires (APA/dpa) - Der von Menschenrechts-Aktivisten kritisierte Heereschef Argentiniens hat seinen Rücktritt eingereicht. General Ces...

Buenos Aires (APA/dpa) - Der von Menschenrechts-Aktivisten kritisierte Heereschef Argentiniens hat seinen Rücktritt eingereicht. General Cesar Milani (60) beantragte am Dienstag seine Versetzung in den Ruhestand „aus strikt persönlichen Gründen“, heißt es in einer Mitteilung des Heereskommandos.

Die Justiz ermittelt gegen den General wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung am Verschwinden eines linksgerichteten Soldaten 1976, in den Anfangszeiten der bis 1983 dauernden Militärdiktatur. Milani war damals Leutnant. Er hat seine Verantwortung in dem Fall bestritten.

Menschenrechtsorganisationen und Oppositionspolitiker kritisieren Milani auch wegen der vermeintlichen Stärkung des militärischen Geheimdienstes zu innenpolitischen Zwecken.

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