Autofahrer nach Unfall bei Krampusumzug in NÖ vor Gericht

Korneuburg (APA) - Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen muss am Donnerstag ein 31-Jähriger in Korneuburg vor...

Korneuburg (APA) - Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen muss am Donnerstag ein 31-Jähriger in Korneuburg vor Gericht. Er hatte Ende November 2014 bei einem Krampusumzug in Fischamend (Bezirk Wien-Umgebung) mit seinem Auto einen Polizisten niedergestoßen. Der Beamte starb dreieinhalb Monate später.

Der Beschuldigte war laut Anklage in einem durch Suchtgift beeinträchtigten Zustand. Der Strafrahmen beträgt bis drei Jahre. Bei dem Unfall am 29. November vergangenen Jahres war der 50-jährige Beamte, der während des Umzugs den Verkehr geregelt hatte, vom Pkw des nun Angeklagten erfasst worden. Er wurde auf die Motorhaube, gegen die Windschutzscheibe und schließlich noch gegen ein Verkehrszeichen geschleudert, ehe er mit schweren Kopf-und inneren Verletzungen auf dem Asphalt liegen blieb, denen er im März erlag.

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