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Ölpreise Donnerstagfrüh kaum bewegt - Brent-Notierung etwas tiefer

Singapur (APA/dpa) - Die Ölpreise notierten am Donnerstag kaum verändert. Am Mittwochnachmittag waren sie nach jüngsten Produktionsdaten aus...

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Singapur (APA/dpa) - Die Ölpreise notierten am Donnerstag kaum verändert. Am Mittwochnachmittag waren sie nach jüngsten Produktionsdaten aus den USA unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 63,68 US-Dollar (56,8 Euro) und damit 19 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1 Cent auf 60,28 Dollar.

Die andauernde Hängepartie im Schuldenstreit mit Griechenland lastet zudem auf den Ölmärkten. Das Thema ist zwar laut Experten für die tatsächliche Ölnachfrage unerheblich, nicht jedoch für die Nachfrage der Finanzinvestoren, die zuletzt die Ölpreise maßgeblich bestimmt hätten. Ein großes Thema am Markt bleiben auch die laufenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland wollen bis zum 30. Juni eine Einigung mit dem Iran über sein Atomprogramm erreichen.

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Der Ölmarkt interessiert sich am meisten dafür, ob und wie schnell Handelssanktionen aufgehoben werden und Iran wieder mehr Öl ausführen darf. Dies könnte Auswirkungen auf das ohnehin hohe Rohölangebot haben.


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