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Hörtnagl in der Warteschleife, Freitag bei Testspiel-Sieg dabei

Der Wacker-Kader für die kommende Saison nimmt konkrete Formen an, der Sportdirektor fehlt noch. Das Testspiel in Lienz endete am Donnerstagabend mit 7:0.

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Christoph Freitag is der dritte Neuzugang beim FC Wacker Innsbruck. Der Mittelfeldspieler kommt von Wr. Neustadt.
© FCW

Von Florian Madl und Tobias Waidhofer

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Innsbruck – Angekündigte Revolutionen finden nicht statt. Und im Fall des FC Wacker Innsbruck wäre das durchaus schade: Denn das sich seit Wochen abzeichnende Engagement des Tiroler Fußball-Urgesteins Ali Hörtnagl als Sportdirektor des Vereins nimmt zwar immer konkretere Formen an, eine Vollzugsmeldung lässt allerdings noch auf sich warten.

In den Worten von Wacker-Präsident Josef Gunsch liest sich das so: „Wir sind immer noch in der Sondierungsphase. Wir werden mittelfristig einen Verantwortungsträger brauchen, aber mit Sicherheit nicht am 1. Juli. Wir kümmern uns intern gemeinsam mit dem Beirat und dem Trainer um die Kaderplanung und deshalb sind wir auch nicht so unter Zugzwang.“

Dem Vernehmen nach soll Ali Hörtnagl zuletzt ein Arbeitsgespräch mit der Landesspitze geführt haben, um den Rahmen abzustecken. Dabei sei es allerdings weniger um das Gehalt des Wipptalers gegangen, der seit seinem Engagement beim ehemaligen Meister Rapid Wien und zuletzt beim deutschen Drittligisten Erfurt durchaus in anderen Sphären anzusiedeln ist. Vielmehr sei es demnach um Visionen gegangen, die auch von politischer Seite mitgetragen werden müssten. Reizen würde es Hörtnagl jedenfalls ...

Freitag als dritter Neuzugang

Schon vor dem Testspiel gegen eine Osttiroler Auswahl in Lienz (7:0-Sieg) durften die Innsbrucker am Donnerstag den dritten Neuzugang (nach Thomas Pichlmann und Michael Lercher) präsentieren: Christoph Freitag, der zuletzt ein Probetraining bei den Schwarzgrünen absolviert hat, unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2016. Die Vereinbarung enthält zusätzlich eine Option für ein weiteres Jahr.

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„Christoph stand schon seit einiger Zeit auf unserer Wunschliste“, erklärt Trainer Klaus Schmidt. „Er ist ein wendiger, technisch versierter Mittelfeldspieler, der das Spiel schnell machen kann“, schwärmte der Wacker-Coach über den Mann, der in der vergangenen Saison für Wiener Neustadt 31 Spiele in der tipico-Bundesliga absolviert hat.

Auch der 25-Jährige scheint froh zu sein, beim schwarzgrünen Traditionsclub untergekommen zu sein, für die Innsbrucker schlug er sogar höherklassige Angebote aus: „Ich war auch mit Bundesligisten in Verhandlungen, hier in Innsbruck habe ich mich aber sofort wohlgefühlt. Ich bin vom Umfeld, dem Verein, und den Fans hier begeistert“, formulierte der Steirer gleich einmal eine Liebeserklärung an seine neue Heimat. Vor dem Engagement in Niederösterreich spielte der Stratege ein Jahr beim FC Lustenau. Ausgebildet wurde er in der Frank-Stronach-Akademie, bei der Wiener Austria konnte er sich jedoch nie durchsetzen. Beim FC Wacker muss er in der kommenden Saison Edel-Routinier Peter Hlinka vergessen machen. Es gibt wahrlich einfachere Aufgaben.

FC Wacker Innsbruck – Osttiroler Auswahl 7:0 (3:0)

Tore: Hauser (16.), Hirschhofer (31.), Zangerl (39.), Gründler (51., 59., 81.), Siller (66.).

Aufstellung: 1. Halbzeit: Weiskopf; Gruber, Deutschmann, Kolakovic, Lercher; Renner, Hamzic, Nitzlnader, Hauser; Hirschhofer, Zangerl. 2. Halbzeit: Wedl; Hupfauf, Siller, Popp, Assim; Augustin, Micic, Tekir, Jamnig; Krismer; Gründler.


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