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Europas Leitbörsen wenig verändert - Griechenland im Fokus

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen haben am Donnerstag mehrheitlich wenig verändert geschlossen. Eine Einigung zwischen G...

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Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen haben am Donnerstag mehrheitlich wenig verändert geschlossen. Eine Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern blieb aus, die Verhandlungen wurden vertag. Der Euro-Stoxx-50 schloss um kaum spürbare 0,04 Einheiten tiefer und prozentuell unverändert bei 3.610,91 Zählern.

Einmal mehr wurde es nichts mit der erhofften Einigung zwischen Griechenland und seinen Gläubigern. Das Treffen der Finanzminister der Eurostaaten verlief am Nachmittag erneut ergebnislos, nachdem bereits am Vorabend eine Zusammenkunft erfolglos geendet hatte. Für Samstag ist nun wieder eine Sondersitzung der Eurogruppe vereinbart.

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Am Dienstag läuft das aktuelle europäische Hilfsprogramm für Griechenland aus. Dann muss das Land auch rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen. Sollte es keine Einigung geben, droht die Zahlungsunfähigkeit.

Im Euro-Stoxx-50 schlossen die Aktien von Vivendi mit einem Plus von 1,84 Prozent im Index-Spitzenfeld. Der Mischkonzern hat das spanische Telekom-Unternehmen Telefonica als größten Aktionär bei Telecom Italia abgelöst. Am 22. Juni sei ein Anteil von 4,76 Prozent für etwa eine Milliarde Euro gekauft worden, teilte Vivendi am Vorabend mit. Die Papiere der Telecom Italia wiederum gingen um prozentuell unverändert bei 1,178 Euro aus dem Handel.

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Im Branchenvergleich zeigten sich Bankaktien gut gesucht. So legten Intesa Sanpaolo 1,89 Prozent zu, UniCredit gewannen 1,65 Prozent und Deutsche Bank stiegen um 1,35 Prozent.

Schlechter lief es für Versorger: RWE schlossen mit einem Abschlag von 1,85 Prozent als schwächster Wert im Euro-Stoxx-50. E.On zeigten sich mit einem Minus von 1,31 Prozent ebenfalls schwach.

An der Stockholmer Börse verloren die Aktien von H&M nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen 3,21 Prozent auf 329,00 schwedische Kronen. Die Modekette hat im zweiten Quartal ihren Umsatz deutlich gesteigert, der Gewinn blieb jedoch hinter den Schätzungen von Analysten zurück.

In Frankfurt gewannen die Papiere von Daimler 0,54 Prozent auf 86,31 Euro. Die Lkw-Sparte des deutschen Autoherstellers will mit dem Einstieg bei einem US-Telematikanbieter das Geschäft mit digitalen Diensten vorantreiben. Daimler Trucks wird eine Minderheitsbeteiligung am Softwarehaus Zonar Systems in Seattle erwerben.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA548 2015-06-25/18:07


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