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Triathlon: Hochspannung vor Duell Rana - Vanhoenacker beim Ironman

Klagenfurt (APA) - Beim Ironman Austria am Sonntag in Kärnten trifft Vorjahressieger Ivan Rana (ESP) auf Marino Vanhoenacker (BEL), der dies...

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Klagenfurt (APA) - Beim Ironman Austria am Sonntag in Kärnten trifft Vorjahressieger Ivan Rana (ESP) auf Marino Vanhoenacker (BEL), der diese Veranstaltung zwischen 2006 und 2011 sechs Mal in Folge gewonnen hat. Bei den Frauen dürfen sich die beiden Österreicherinnen Michaela Herlbauer und Eva Wutti Hoffnungen auf einen Spitzenplatz am Wörthersee machen.

Das Duell zwischen Rana und Vanhoenacker verspricht nicht nur wegen der Topform der beiden spannend zu werden. Während der Spanier als guter Läufer bekannt ist, wird der Belgier wohl alles daran setzen, auf dem Rad einen Vorsprung herauszufahren. „Ich bin mir sicher, wir beide werden von Beginn an Vollgas geben“, meinte Rana. Vanhoenacker warnte davor, sich nur auf das Duell der beiden zu konzentrieren: „Es sind vier, fünf, sechs andere Leute am Start, die Chancen auf den Sieg haben.“

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Dazu zählt auch der Slowene David Plese, der im Vorjahr als Dritter in Klagenfurt über die Ziellinie lief und dort seiner Freundin einen Heiratsantrag machte. Vom Verletzungspech verfolgt ist heuer Lokalmatador Andreas Giglmayr, ein leichter Magen-Darm-Infekt kam in den vergangenen Tagen noch dazu. Trotzdem will er bei dem Heimrennen sein Bestes geben: „Für einen österreichischen Triathleten ist der Bewerb am Wörthersee der wichtigste Termin im Kalender“, sagte er. Dieser Meinung schlossen sich auch die anderen Athleten an. „Ich war jetzt drei Jahre nicht hier, seitdem hat mich meine Familie gedrängt, hier mitzumachen, weil sie unbedingt wieder einmal am Wörthersee Urlaub machen wollte“, meinte Vanhoenacker augenzwinkernd.

Bei den Frauen bekommen es Herlbauer und Wutti mit starker Konkurrenz zu tun - unter anderem mit Sarah Piampiano (USA), Erika Csomor (HUN) und Martina Dogana (ITA). Beide Österreicherinnen sind aus unterschiedlichen Gründen heiß auf den Sieg in Klagenfurt: Wutti, weil sie bei ihrem ersten Antreten vor zwei Jahren mit Krämpfen vom Rad steigen musste und Herlbauer nach einem zweiten Platz beim Ironman Lanzarote im Mai.

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Auf der Pressekonferenz am Freitag betonten auch Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), wie wichtig der Ironman für die Region sei: „Die ganze Stadt ist im Ironman-Fieber“, sagte Kaiser, der am Donnerstag selbst am Company Triathlon teilgenommen hatte. Der Klagenfurter Stadtrat Otto Umlauft (ÖVP) sprach von 50.000 Nächtigungen und sieben Millionen Euro Wertschöpfung durch den Ironman Austria.

Und auch die Veranstalter fühlen sich wohl in Kärnten: „Ich genieße es jedes Jahr, hier zu arbeiten“, sagte Renndirektor Erwin Dokter. Ironman-Europa-Chef Thomas Dieckhoff erzählte von einem Mail, das er bekommen habe: „Ein Athlet war drei Stunden hier und hat mir schon geschrieben: ‚Jetzt weiß ich, warum alle so begeistert von Klagenfurt sind.‘“

Um die Fairness zu gewährleisten und „Staus“ auf der Strecke zu vermeiden, wird heuer in sieben Wellen gestartet. 3.000 Athleten aus 61 Nationen werden bei der 17. Auflage des Ironman Austrria mit dabei sein. Das Rennen wird live auf ORF Sport+ und via Livestream im Internet übertragen.


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