Servitut für Stadtpark ist umkämpft

Wörgl – Die Wirtschaftshilfe für Studenten (WIST) macht jetzt bezüglich des Servituts auf dem Fischerfeld ernst. Am 9. Juni war der Stadt Wö...

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Wörgl –Die Wirtschaftshilfe für Studenten (WIST) macht jetzt bezüglich des Servituts auf dem Fischerfeld ernst. Am 9. Juni war der Stadt Wörgl bereits die Klage gegen die Dienstbarkeit ins Stadtamt geflattert, wie jetzt erst bekannt wurde. Die WIST argumentiert dahingehend, dass die Stadt vor Jahren vom Vorbesitzer (eine Stiftung) dieses Servitut im Zuge der Umwidmung für eine Sonderfläche Seniorenheim zum Verkehrswert ablösen hätte müssen. Das Heim kam nicht zustande, die 3000 Quadratmeter für den Stadtpark blieben davon aber unberührt. Die Stiftung ging in Konkurs, die WIST kaufte schließlich das gesamte, mitten in der Stadt liegende Areal aus der Konkursmasse auf – samt Dienstbarkeit.

Eigentlich wollte die WIST mit der Stadt gemeinsam ein Sozialkompetenzzentrum errichten. Eine Mehrheit des Gemeinderates konnte sich für die Pläne nicht oder nur teilweise erwärmen. Besonders nicht dafür, im Areal ein zweites Seniorenheim zu bauen. Bei einem TT-Forum zeigte sich, das sei Kluft zwischen einigen Fraktionen und dem Innsbrucker Verein immer weiter auseinanderdriftet.

Von einer Einigung ist man weiterhin weiter denn je entfernt. Der nächste Schritt war nun, dass der Verein das Servitut anzweifelt. Der Streitwert der Klage wurde auf rund 40.000 Euro festgelegt.

Zur Klage will Bürgermeisterin Hedi Wechner nicht Stellung beziehen, sondern erst am Donnerstag bei der Gemeinderatssitzung darüber informieren.


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