Wirtschaft gegen Frauen-Quoten bei der Gleichstellung

Die Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“, Adelheid Moretti, sprach sich am Samstag gegen eine Quotenregelung beim Thema der Gleichstellung von Frauen aus. Ein höherer weiblicher Anteil in Aufsichtsräten sei aber durchaus „wünschenswert“.

Symbolbild
© APA/dpa

Wien – Die Wirtschaft lehnt Frauen-Quoten in der Privatwirtschaft weiterhin ab, das betonte Adelheid Moretti, Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft im Wirtschaftsbund“ am Samstag in einer Aussendung. Mehr Frauen in Aufsichtsratspositionen seien zwar wünschenswert, man sollte Betriebe aber nicht „weiter geißeln“, schreibt Moretti in einer Aussendung.

Der aktuelle „Gender Equality Index“ (GEI) vom Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) zeigte, dass sich die Gleichstellung der Geschlechter in Österreich in den vergangenen Jahren nicht verbessert hat. Die Grünen sprachen sich daher einmal mehr für EU-weite Frauen-Quoten bei der Besetzung von Aufsichtsräten und Vorständen aus.

Dies wird von Moretti als „nicht zielführend“ abgelehnt. Unternehmen sollen frei entscheiden können, wen sie beschäftigen. (APA)

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