Bundespräsident Fischer in Turin: Treffen mit Bürgermeister Fassino

Turin (APA) - Nach seinem Besuch bei der Mailänder Expo anlässlich des Österreich-Tages hat Bundespräsident Heinz Fischer am Samstag Turin b...

Turin (APA) - Nach seinem Besuch bei der Mailänder Expo anlässlich des Österreich-Tages hat Bundespräsident Heinz Fischer am Samstag Turin besucht. Die zweitgrößte Industriemetropole Italiens ist Partnerstadt der Expo. Hier traf Fischer mit dem Turiner Bürgermeister und Ex-Außenhandelsminister Piero Fassino zusammen, mit dem er seit Jahren gut befreundet ist.

Themen wie Integration und Flüchtlingsversorgung wurden unter anderem beim Treffen angesprochen. Fassino ist unter anderem Präsident der italienischen Gemeindevereinigung ANCI, die mit der Regierung in Rom bemüht ist, Lösungen für die Flüchtlingsaufnahme zu finden.

Mit Fischer sprach Fassino auch über das Thema Arbeitslosigkeit. Turin, Partnerstadt Wiens, habe in den vergangenen Jahren einen tiefen Wandel von einer Industrie- in eine Kultur- und Universitätsstadt vollzogen, berichtete Fassino.

Fischers Turin-Besuch stand ganz im Zeichen der Kultur. In Begleitung Fassinos besuchte Fischer das umgestaltete ägyptische Museum, das im April nach dreieinhalb Jahren Renovierungsarbeiten eröffnet wurde. Etwa 6.500 Objekte sind im renommierten Museum ausgestellt, das als eine der weltweit größten Sammlungen dieser Art gilt.

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Anschließend besuchte Fischer die Galerie moderner Kunst, die zurzeit eine Modigliani-Ausstellung beherbergt. Es folgte ein Besuch des Automuseums und eine Besichtigung der Pinakothek „Giovanni und Marella Agnelli“. Die Pinakothek befindet sich im „Lingotto“, einem alten Fiat-Werk, das vom Stararchitekten Renzo Piano in ein modernes Ausstellungszentrum umgewandelt wurde. Fischer reiste mit einer hochkarätigen Delegation aus Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP), Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) nach Turin.


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