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Kampfansage der Rafter

Haiming – Information, Musik und im Anschluss eine Gratis-Raftingtour standen auf dem Programm des Innfestes am Sonntag in Haiming. „Das wir...

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Haiming –Information, Musik und im Anschluss eine Gratis-Raftingtour standen auf dem Programm des Innfestes am Sonntag in Haiming. „Das wird uns sicher nicht mehr passieren wie in Pfunds“, eröffnete dabei Raftingverbandsobmann Marcel Pachler seine Kampfansage gegen das geplante Ausleitungskraftwerk Imst-Haiming. Der Verband sei nämlich immer noch – trotz Änderungen – keineswegs konform mit den derzeitigen Plänen. Die Restwassermenge sei nämlich „bei Weitem zu gering“, um den Oberländer Raftingtourismus auch „nach dem Bau des Megaprojekts noch international konkurrenzfähig und regional wirtschaftlich zu erhalten“, betonte Pachler.

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Einbußen von 50 Prozent befürchtet der Verband, in dem immerhin 27 Unternehmer zusammengeschlossen sind. Die Wertschöpfung für die Region, die allein aus der Rafting- und Outdoorbranche lukriert wird, liege bei 40 Millionen Euro im Jahr, 198.000 Nächtigungen würden durch die international bekannte Attraktivität des Wildwassergebiets in den Bezirken Imst und Landeck jährlich zustande kommen.

Die derzeit geplanten Restwassermengen, so wird von Seiten der Rafting-Betreiber befürchtet, würden zwar für eine gemütliche Bootsfahrt gerade noch ausreichen. Doch für einen Raftingbetrieb, wie er derzeit weltweit einzigartig ist, würden „die Pegel nicht mehr genügen“, erklärte Peter Micheler, Vizepräsident des Rafting-Weltverbandes.

Die Sensibilisierung der Bevölkerung und der Landespolitik, Protestaktionen, die Erstellung eines Anforderungskatalogs sowie die rechtliche Ausschöpfung der Mittel bieten sich deshalb für die Rafter für die nächsten Jahre als legitimes Aktionsprogramm an, um die Interessen der Outdoor-Branche zu vertreten. Sie sehen dabei große Teile des Tourismus hinter sich stehen. (ado)

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