Entgeltliche Einschaltung

Lieber in andere Bäder statt zum See

Dölsach, Assling oder Greifenburg sind für Badegäste mit Kindern die erste Wahl, wenn es um Ersatz für das Lienzer Freibad geht.

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© Gemeinde Assling

Von Catharina Oblasser

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Lienz –Das mehr als strahlende Sommerwetter am vergangenen Wochenende erweckte in vielen Lienzern nur einen Wunsch: ab ins Wasser. Das Lienzer Dolomitenbad bleibt im heurigen Sommer jedoch wegen Umbauarbeiten geschlossen. Wohin also ausweichen?

Der Tristacher wäre eigentlich die nächste Adresse. „Wir waren gut besucht, aber nicht stärker als an anderen Badetagen mit solchem Wetter“, sagt Betriebsleiter Georg Nöckler. Rund 1200 Besucher zählte der See am Samstag und am Sonntag. Platz hätten bis zu 1600 Badefreunde. Eng wurde es nur am Parkplatz. Weil der Bäderbus bis Ferienbeginn nur eingeschränkt verkehrt, machten sich viele mit dem Auto auf den Weg. Die 160 Stellplätze waren bald belegt. „Die Besucher haben dann am unteren Ende der Zufahrtsstraße geparkt und wurden mit einem außertourlichen Shuttlebus zum See gebracht.

Dass der Besucheransturm nicht so groß war, wie man wegen der Dolomitenbad-Sperre hätte meinen können, begründet Nöckler so: „Viele Familien mit kleinen Kindern weichen lieber in andere Freibäder aus, als zum See zu fahren.“

Glaubt man den Verantwortlichen in Dölsach, Assling oder Oberkärnten, so trifft das zu. „Wir hatten am Sonntag 1100 Besucher, Platz hätten maximal 1200“, sagt Reinhard Stocker, Leiter des Vithal in Assling. Auch die Dölsacher freuten sich über weit mehr Gäste als sonst. „Am Samstag waren es 468, am Sonntag 532“, heißt es von der Badverwaltung. Im Bad selbst hätten an die 900 Wasserratten Platz, allerdings würde es mit dem Parkplätzen dann zu Problemen kommen. Auch die Kärntner freuen sich über den „Ausweichverkehr“. „Es waren sehr viele Osttiroler bei uns, das merkte man an den Autokennzeichen“, so Heidi Weiss vom Badesee Greifenburg, der Familien vor allem mit seinem großen Kinderbereich lockt. Auch die Bäder in Oberdrauburg und Berg verzeichneten einen Ansturm von Gästen aus Osttirol.

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