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Griechenland - Litauen fordert „ernsthafte Verpflichtungen“

Athen/Vilnius (APA/dpa) - Die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite hat die griechische Regierung mit Nachdruck zu konstruktiven S...

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Athen/Vilnius (APA/dpa) - Die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite hat die griechische Regierung mit Nachdruck zu konstruktiven Spar- und Reformvorschläge aufgefordert. „Ohne ernsthafte Verpflichtungen wird es definitiv keine Hilfe geben“, betonte sie am Dienstag vor ihrer Abreise zum Sondergipfel der Eurozone in Brüssel.

Griechenland müsse eine Entscheidung treffen, ob es nicht eine andere Währung als den Euro kurz- bis mittelfristig vorzieht.

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„Die Zeit des Feierns auf Kosten Anderer ist vorbei für Griechenland“, betonte Grybauskaite im litauischen Rundfunk. Die Eurozonen-Länder seien nicht bereit, für das verantwortungslose Verhalten der neuen Regierung in Athen zu bezahlen. In Brüssel erwarteten sie demnach von Ministerpräsident Alexis Tsipras „sehr ernste Verpflichtungen“ dazu, was das Land als nächstes tun werde. Durch die Volksabstimmung habe die griechische Regierung das Land „näher an den Abgrund“ gebracht, sagte Grybauskaite.

Litauen hatte nach einem harten Reformkurs zu Jahresbeginn den Euro eingeführt - als 19. EU-Land und letzter der drei baltischen Staaten.

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