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Dringender Friedensappell nach jüngster Gewaltwelle in Kolumbien

Havanna (APA/dpa) - Nach der jüngsten Gewaltwelle in Kolumbien haben die Garantenstaaten des Verhandlungsprozesses einen dringenden Friedens...

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Havanna (APA/dpa) - Nach der jüngsten Gewaltwelle in Kolumbien haben die Garantenstaaten des Verhandlungsprozesses einen dringenden Friedensappell an die Regierung und die linken Rebellen gerichtet.

Es müsse wieder ein günstiges Klima für Gespräche geschaffen werden, schrieben die Regierungen Kubas und Norwegens an die Adresse der marxistischen Guerillaorganisation FARC und der kolumbianischen Regierung am Dienstag in Kubas Hauptstadt Havanna.

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Ende Mai hatten die FARC-Rebellen als Antwort auf mehrere Angriffe des Militärs eine einseitige Feuerpause für beendet erklärt. Seitdem haben sie unter anderem Erdöl- und Stromleitungen in dem Andenstaat angegriffen.

Wegen der Eskalation sind die im Oktober 2012 in Oslo begonnenen und seit Ende 2012 in Havanna fortgeführten Friedensgespräche nach Ansicht des Chefunterhändlers der kolumbianische Regierung an einem Tiefpunkt angelangt. Für die Zeit der Verhandlungen war kein Waffenstillstand vereinbart worden. Die Gespräche sollen den vor mehr als 50 Jahren begonnenen Bürgerkrieg in Kolumbien beenden.


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