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Indios vor Kämpfen in Kolumbien geflohen

Medellin (APA/dpa) - Über 1.200 Indios sind im Nordwesten Kolumbiens vor Kämpfen zwischen den Streitkräften und der linken Guerillaorganisat...

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Medellin (APA/dpa) - Über 1.200 Indios sind im Nordwesten Kolumbiens vor Kämpfen zwischen den Streitkräften und der linken Guerillaorganisation FARC geflohen. Die Angehörigen des Volkes der Embera Eyabida hätten ihre Siedlungen nahe der Ortschaft Urrao im Department Antioquia verlassen und in Nachbardörfern Schutz gesucht, teilte die Indigene Organisation von Antioquia (OIA) in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) mit.

Es sei bedauerlich, dass die Kämpfe trotz der Friedensgespräche andauerten und das Leben der Embera in Gefahr gebracht werde, sagte OIA-Präsidentin Aida Suarez Santos.

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Die kolumbianische Regierung und die FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) verhandeln seit Ende 2012 über eine Beilegung des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts. Am Mittwoch kündigten die Rebellen eine einseitige Feuerpause an, die am 20. Juli in Kraft treten und einen Monat dauern soll. In den vergangenen Wochen war der Konflikt erneut eskaliert. Das Militär ging hart gegen die Guerillaeinheiten vor, die FARC griffen vermehrt Strom- und Erdölleitungen in dem Andenstaat an.


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