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Griechenland-Krise sorgt für Gold-Boom in Österreich

Die Angst vor der Krise lässt die Österreicher Gold horten: Im Juni wurde mehr als zweieinhalb Mal so viel Edelmetall verkauft wie in normalen Monaten. Bei der Lehman-Pleite 2008 hatten sich die Gold-Verkäufe sogar verzehnfacht.

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Symbolbild.
© AP

Wien – Die Griechenland-Krise verunsichert offenbar wieder die heimischen Sparer und motiviert zu Goldmünzen- und Goldbarren-Käufen in großem Ausmaß. In normalen Monaten verkauft die Münze Österreich 60.000 Unzen zu je 31,1 Gramm Gold. „Im Juni haben wir 161.000 Unzen verkauft“, sagte Münze-Chef Gerhard Starsich dem Kurier (Donnerstag).

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In den ersten fünf Tagen des Juli seien es bereits 68.000 Unzen gewesen. „Geht das so weiter, würden wir im Juli auf 300.000 verkaufte Unzen kommen“, so Starsich. Die Menschen seien durch die Griechenland-Krise verunsichert, sie würden Gold als sicheren Hafen sehen. Bei der Lehmann-Pleite im Jahr 2008 habe sich der Absatz von Barren und Münzen bei der Münze Österreich damals sogar verzehnfacht.

Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis auf Dollarbasis rund zwei Prozent an Wert verloren. In Euro belief sich das Plus auf sieben Prozent, weil der Dollar aufgewertet hat. Der dramatische Kursrückgang an den chinesischen Börsen könnte laut Experten der Erste Group aber dazu führen, dass Chinesen gezwungen sein könnten, Gold zu verkaufen, weil sie mit Aktien viel Geld verloren haben. Das könnte sich negativ auf den Goldpreis auswirken. (APA)

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