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Flüchtlinge - Serbien mit fast 60.000 Asylwerbern konfrontiert

Belgrad (APA) - Serbien ist nach Worten seines Arbeitsministers Aleksandar Vulin derzeit mit der Aufnahme von fast 60.000 Asylbewerbern konf...

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Belgrad (APA) - Serbien ist nach Worten seines Arbeitsministers Aleksandar Vulin derzeit mit der Aufnahme von fast 60.000 Asylbewerbern konfrontiert. Allein im Mai wurden laut dem Minister 8.000 Asylanträge gestellt, um 70 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode im Vorjahr. Allein am gestrigen Mittwoch seien im Aufnahmezentrum im südserbischen Presevo 626 Asylanträge registriert worden, so Vulin.

Minister Vulin erklärte laut der Presseagentur Tanjug, dass Serbien dringend Hilfe bei der Versorgung mit Nahrung, Medikamenten, aber auch beim medizinischen Personal benötige. Am wichtigsten wäre die Ausarbeitung einer Zukunftsstrategie, unterstrich Vulin. Serbien sei in der Lage, das wachsende Flüchtlingsproblem in den kommenden Tagen und Wochen zu meistern, doch die Situation werde immer schwieriger, warnte der Minister.

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Serbien hat sich in den vergangenen Wochen in eine der führenden Transitrouten für Flüchtlinge aus dem Irak, Syrien und Afghanistan verwandelt. Das Flüchtlingsproblem wurde am Mittwochabend auch von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Belgrad angesprochen. „Serbien ist mit 1.000 Flüchtlingen am Tag zum Transitland geworden“, sagte die Kanzlerin. „Wir werden diesen Ländern helfen müssen“, versprach sie auch mit Blick auf das benachbarte Ungarn, in dem allein in diesem Jahr 60.000 Asylsuchende angekommen seien.

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