Entgeltliche Einschaltung

Der „Deckel“ für die B 178 begeistert immer mehr

Umbau der B 178 in Scheffau wurde zum Landtagsthema. Liste Fritz fordert Sofortmaßnahmen und eine Unterflurtrasse.

  • Artikel
  • Diskussion
© Otter

Von Wolfgang Otter

Entgeltliche Einschaltung

Scheffau a. W. K. –Bis zu 18.000 Fahrzeuge sind auf der B 178 bei Scheffau am Wilden Kaiser täglich unterwegs. In der Wintersaison steigt diese Zahl sogar an. Kein Wunder, dass man im Ort endlich auf den Umbau der Straße wartet. So wie es in Wörgl-Bruckhäusl, Söll und Going schon passiert ist und in Ellmau gerade passiert. „Die Straße spaltet unser Dorf“, wird BM Rupert Soder nicht müde, immer wieder zu betonen. Einzige Lösung: Eine Unterflurtrasse „mit einem Deckel“ drauf, über den der Ortsverkehr abgewickelt werden kann.

Darüber waren sich die Scheffauer auch bei einem TT-Forum im Vorjahr einig. Seither wird mit dem Land diskutiert und verhandelt. Das Land ist nämlich von dieser Variante weniger begeistert, sieht technische Probleme bei der Umsetzung und will daher nur oberirdische Verbesserungen setzen.

Aber, wenn diese Unterflurtrasse kommt, könnten Schüler, Urlauber und Scheffauer endlich gefahrlos das trennende Asphaltband passieren. Derzeit gibt es zwar eine Unterführung, aber die verlaufe direkt am Bach entlang und ist nicht immer begehbar, erzählen die Scheffauer Hermann Stock und Johann Schönberg. Und es würde endlich ruhiger entlang der Straße. Laut ist die B 178 auch wirklich, wie bei der Pressekonferenz bei der Pension Aloisia der Liste Fritz am Freitag deutlich hörbar war.

Das Thema Scheffau hat nämlich endgültig den Landtag erreicht. Die Liste Fritz startete eine Anfrage im Landhaus. Für Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider muss rasch etwas passieren: „Diese Straße ist mehr belastet als der Fernpass und Lärm macht bekanntlich krank – genauso die Abgase.“

50 x € 100,- Heizkostenzuschuss zu gewinnen

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung

Als erste Maßnahmen sollten Radarboxen aufgestellt und Tempo 50 verhängt werden sowie eine Ampel den Fußgängern das gefahrlose Passieren der Straße ermöglichen. Zudem sei das sektorale Fahrverbot für Lkw schärfer zu überwachen. Die Liste Fritz verlangt auch aktuelle Lärm- und Schadstoffmessungen, außerdem stärkt sie den Scheffauern den Rücken. „Ein paar Lärmschutzwände sind definitiv zu wenig. Notwendig ist die Absenkung der Straße samt Überdeckung“, sagt Haselwanter-Schneider.

Laut Anfragebeantwortung von LHStv. Josef Geisler (VP) werde das Vorhaben nur im breiten Einvernehmen mit den betroffenen Gemeinden realisiert. Die nächsten Gespräche zur Variantenfestlegung sind für Herbst geplant.


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung