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Viele Tote bei Anschlägen auf Hotels in Somalia befürchtet

Mogadischu (APA/dpa/Reuters) - Bei den islamistischen Terroranschlägen auf zwei Hotels im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind...

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Mogadischu (APA/dpa/Reuters) - Bei den islamistischen Terroranschlägen auf zwei Hotels im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Freitag viele Opfer befürchtet worden. Die Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu Anschlägen auf das „Wehliya“ und das „Siyaad“ in der somalischen Hauptstadt.

Ein Selbstmordattentäter griff zunächst das Hotel Wehliye an, dann wurde es von mehreren schwer bewaffneten Angreifern gestürmt, wie die Polizei mitteilte. Die Belagerung des Hotels sei beendet worden, teilte ein Polizist mit. Dabei seien vier Angreifer und sechs Zivilisten ums Leben gekommen. Andere Quellen berichteten von insgesamt sieben Toten.

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Die Lage am zweiten Hotel nahe dem Amtssitz des somalischen Präsidenten war zunächst unklar. Augenzeugen berichteten von einem Selbstmordattentäter, der sein mit Sprengstoff beladenes Auto in eines der Hotels rammte.Kurz nach Beginn der Angriffe waren Hunderte Soldaten der afrikanischen Friedensmission und der somalischen Streitkräfte in die Stadtviertel verlegt worden.

Die Al-Shabaab-Miliz, die Verbindungen zur Al-Kaida unterhält, hat wiederholt Anschläge in Somalia verübt. Sie strebt den Sturz der somalischen Regierung an und will einen streng islamischen Staat schaffen. Auch in Kenia, dessen Militär gegen die Extremisten im Nachbarland Somalia vorgeht, hat Al-Shabaab mehrfach Attentate verübt.


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