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„Mission: Impossible“-Weltpremiere in Wien: „Da wird geklotzt“

Wien (APA) - Zwei Monate nach dem Song Contest steht Wien der nächste Großevent ins Haus. Mit „Mission: Impossible - Rogue Nation“ findet am...

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Wien (APA) - Zwei Monate nach dem Song Contest steht Wien der nächste Großevent ins Haus. Mit „Mission: Impossible - Rogue Nation“ findet am Donnerstag erstmals eine Weltpremiere dieser Größenordnung in der Bundeshauptstadt statt. Damit es nicht das letzte Mal ist, wird hinter den Kulissen immenser Aufwand betrieben. „Da wird geklotzt, und zwar richtig“, sagt Peter Hosek, Geschäftsführer der Agentur AEP.

Die Bilder, die am Donnerstag vom Red-Carpet-Event vor der Wiener Staatsoper mit Tom Cruise um die Welt gehen, werden „Hollywood-like“, verspricht Hosek im Interview mit der APA. „Das ist etwas, das man in Wien in dem Ausmaß nicht kennt.“ Die Event-Agentur Arts & Entertainment Productions (AEP), die Hosek mit seinem Geschäftspartner Manfred Seipt in Wien und London betreibt, fungiert bei der Weltpremiere als „lokaler Helfer“ des Veranstaltungsgiganten LiveNation und ist hauptsächlich dazu da, „das Sprachproblem zu lösen“, so Hosek.

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Seit gestern, Sonntag, wird in und um die Staatsoper gewerkt. Das Kinderopernzelt auf dem Staatsoperndach, von dem sich Hauptdarsteller Cruise bei den Dreharbeiten im vergangenen August spektakulär abgeseilt hatte, ist bereits neu bespannt, zeigt den Filmtitel auf schwarzem Untergrund. Am von TV-Moderator Steven Gätjen moderierten Premierentag werden an der Aufbaukonstruktion vor dem Haus am Ring zusätzlich LED-Wände angebracht, die den Filmtrailer und das Geschehen am roten Teppich zeigen.

Bis die Ringstraße ab Mittwoch, 14 Uhr, großräumig gesperrt wird, beschränkt sich der Aufbau noch auf die Nebenfahrbahnen der Oper. Bis Donnerstagmittag soll hier eine Konstruktion samt einem 60-Meter-langen roten Teppich sowie einer Fanzone für 2.500 glückliche Gewinnspielteilnehmer stehen. Der rote Teppich, der sich von der Operngasse bis frontal vor das Opernhaus schlängeln wird, ist in die Höhe versetzt, um einen bestmöglichen Blick auf die Oper zu gewähren. 16 Tonnen Material wurden angeliefert, zahlreiche österreichische Firmen sind laut Hosek an dem Aufbau beteiligt. In der Oper selbst kommen die geladenen Gäste in den Genuss einer 16 Meter breiten und 7 Meter hohen IMAX-Leinwand.

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Peter Hosek erhofft sich von der Premiere eine Art „Kick-Off“ für ähnliche Veranstaltungen, sei die Umwegrentabilität doch „unbezahlbare Werbung für die Stadt“. Mit dem Austragungsort im prächtigen Opernhaus mitten in der Stadt habe man üblichen europäischen Premierenstädten wie London und Berlin einiges voraus. Und auch sonst brauche sich Wien nicht zu verstecken. „Der Aufwand zeigt, dass die Stadt das auch wirklich will, und alle dahinter sind“, so Hosek, der die Professionalität von Behörden, Förderinstitutionen, Wiener Linien und Wien Tourismus gleichermaßen herausstreicht. Auch der Staatsoper müsse man „ein Riesenkompliment“ aussprechen. „Von der Gebäudeverwaltung über die Direktion waren alle extrem kooperativ und sehr professionell. Ohne ihrem Entgegenkommen wäre das nicht möglich gewesen.“

Erst die Vorverlegung des Kinostarts durch die US-Produktionsfirma Paramount Pictures von Weihnachten auf den 31. Juli in den USA bzw. den 6. August in Österreich, und damit in die spielfreie Zeit der Staatsoper, hat die einmalige Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht. Neben Cruise reisen auch Regisseur Christopher McQuarrie, Darsteller Simon Pegg und Rebecca Ferguson sowie die Produzenten an. Wann genau, wird nicht verraten. Laut Universal-Pictures-Sprecherin Romy Reinhardt sind in den kommenden Tagen jedenfalls bereits Interviews mit internationalen Medien geplant - auch an signifikanten Orten der Stadt. Wer also mit offenen Augen durch Wien geht, könnte schon vor Donnerstag einen Blick auf Cruise & Co. erhaschen.

(S E R V I C E - www.livenation.com)


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